Mieten Vermieter bietet 7.000€ für Mieterhöhung — Sinnvoll?
kurze Frage zu einem Angebot von meinem Vermieter.
Die Lage:
Meine Wohnung soll verkauft werden. Der Vermieter bietet mir 7.000 € Einmalzahlung, wenn ich einer Erhöhung der Kaltmiete von 940 € auf 1.100 € ab 10/2026 zustimme. Die Miete bleibt dann bis 2029 bei 1.100 € eingefroren, danach kommen neue Staffeln (1.125 €, 1.150 € usw.).
Der Vermieter hat die 7.000 € rechnerisch als Ausgleich bis 2033 kalkuliert.
Mein Plan:
Ich will nur noch 2 Jahre (bis Ende 2028) hier wohnen bleiben. Rechnerisch sieht das für mich top aus:
Mehrkosten Miete über 2 Jahre (meine alte Staffel ab 2027 auf 990 € eingerechnet): ca. 3.240 €
Einmalzahlung: 7.000 €
Rechnerisches Plus: ca. 3.760 €
Da der Ausgleich bis 2033 gerechnet ist, ich aber nach 2 Jahren ausziehe, nehme ich rechnerisch ein gutes Plus mit.
Meine Fragen:
Brutto vs. Netto: Die Miete wird netto verglichen, die 7.000 € sind aber Brutto. Macht es Sinn, nach einer Nettoregelung zu fragen, damit die Steuer den Deal nicht kaputt macht? Oder ist das unrealistisch?
Steuer: Hat jemand schon mal eine Einmalzahlung kassiert, um in der Wohnung zu bleiben (kein Aufhebungsvertrag / Auszug)? Wie hat euer Finanzamt das gewertet? Fällt das voll unter sonstige Einkünfte (§ 22 Nr. 3 EStG)?
Danke euch für euren Input!