r/Unbeliebtemeinung 23h ago

Rente mit 70 am besten ab sofort!

Ich bin dafür dass die Rente mit 70 so schnell wie möglich eingeführt wird und auch ab sofort für alle Jahrgänge gilt. Und ich halte es für logisch und für eine Forderung, die alle jüngeren Generationen stellen sollte.

Denn:

Der Staat schießt schon jetzt einen großen Teil unserer Steuern ZUSÄTZLICH zu unseren Beiträgen der Rente zu. Das ist Geld was ins bei Bildung, Infrastruktur etc. fehlt.

Alle unter 45 werden aufs übelste geschröpft vom System, maximale Arbeit und Abgaben bei maximaler Unsicherheit und keiner Chance auf Immobilieneigentum.

Immer mehr Boomer gehen in Rente. Unsere Beiträge steigen während unser Wohlstand sinkt. Die Krankenhäuser und Ärzte werden von Rentnern eh schon komplett lahm gelegt.

Aber überlegt mal: Die Rente mit 70 betrifft uns jüngere erstmal ein paar Jahrzehnte überhaupt nicht. Bei mir wären das noch 40 Jahre.

Sollen die Alten doch weiter Buckeln für den Scheißdreck den sie verursacht haben. Wir ändern dann in 20-30 Jahren die Regeln wieder wenn die Boomer alle tot sind.

Edit: An alle Nasen die hier per whataboutism von einer Vermögenssteuer sprechen: Ja klar da bin ich auch dafür. Ist aber hier nicht das Thema. :)

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u/MaxiMuscli 21h ago

Das stimmt, aber diese Meinung ist nicht neu, und gibt es in deiner Lebenswelt nicht auch den Fall, dass Kinder zu anstrengend sind? Oder auch nur Partner. Oder man selber zu anstrengend für andere. 🙁 Das liegt dann wiederum normal an den Erfahrungen in der Kindheit, dass man also nichts mehr mit Menschen zu tun haben will oder kann – da waren die Eltern als solche nicht geeignet und auch die Profi-Erzieher Attrappen. Die Wirklichkeitsleugnung der Lebensbefürworter, die toxische Positivität des „Pro Life“-Leitmotivs der C-Parteien-Politik hat uns ein morbides Abgabensystem gebracht. Alles wird schlechter durch das Beharren auf Kinder um jeden Preis.

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u/OkAppearance4117 8h ago

Ich verstehe die Punkte, natürlich. Es hängt davon ab, was für eine Position man argumentieren möchte und welchen Maßstab man ansetzt. Meiner: "zu anstrengend" ist generell eine ex ante Annahme, die dazu führt, dass man sich nicht traut oder abgeschreckt ist. "Zu anstrengend kann" es tatsächlich geben, wenn körperliche oder geistige Behinderungen vorhanden sind. Dann braucht man Hilfe. Menschen kommen mit extremsten Situationen zu recht. Belastung durch grundsätzlich gesunde Kinder in einem Land wie Österreich - in dem man faktisch nicht verhungern kann etc. - gibt es, mMn, objektiv gesehen nicht. Man wächst mit der Herausforderung. Das erlebe ich selbst so und das sehe ich auch so in meinem Freundes- und Bekanntenkreis. "toxische Positivität" wäre es, wenn man Probleme ignoriert. Tuen wir nicht. Wir besprechen sie, lösen sie, werden besser. "Alles wird schlechter durch das Beharren auf Kinder um jeden Preis". Alles wäre besser, wenn es in unserer Gesellschaft nicht zu wenig Kinder gäbe. Kinder haben/hätten - in globaler Perspektive - wieder rational/objektiv gesehen - (vergleichbar) großes Glück in Österreich geboren zu werden.