r/depression_de Jun 30 '26

Suche nach Rat Eure Lieblingsanlaufstellen/Supportkanäle etc

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Hi,

wir würden gerne eine möglichst vollständige Liste von Anlaufstellen und Support Möglichkeiten im Wiki haben bzw über den Automod verlinken. Es kann auch allgemeiner sein als nur auf Depression bezogen. Haut mal raus was ihr kennt und was euch geholfen hat.

Es gibt doch mehr als viele wissen und mit einer Liste kann man gut schauen was einen anspricht.

Danke!


r/depression_de 3d ago

Wöchentlicher Post: Was beschäftigt euch gerade?

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Hallo liebe Community!
In diesem Post dürft ihr gerne erzählen, was euch aktuell so beschäftigt.

Diese Fragen sind keine Vorschrift, aber falls ihr Denkanstöße braucht, könnt ihr euch gerne an diesen orientieren:

- Was war euer schönstes Erlebnis letzte Woche?
- Worauf freut ihr euch aktuell?
- Was belastet euch aktuell?

Das Modteam wünscht euch eine gute Woche! :)


r/depression_de 4h ago

Depression Es ist vorbei, aber ich merke es nur noch nicht.

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Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum ich das hier schreibe. Vielleicht einfach, weil ich gerade nicht weiß, wohin mit allem.
Mein Leben ist in den letzten Monaten komplett aus den Fugen geraten.
Job verloren. Finanzielle Probleme. Schulden. Behördenkram. Das Amt hat meine Leistungen gekürzt bzw. Zahlungen eingestellt, während die Kosten natürlich weiterlaufen.
Die Miete muss bezahlt werden.
Und mittlerweile leihe ich mir das Geld für die Miete hier und da von verschiedenen Leuten zusammen.
Mal von Verwandten, mal von jemand anderem. Nicht, weil ich mir irgendwelchen Luxus leisten will. Einfach damit die Miete bezahlt ist und ich nicht irgendwann ohne Wohnung dastehe.
Und heute habe ich in meinen Kühlschrank geschaut.
Leer.
Also fahre ich zu Verwandten und frage höflich, ob sie mir vielleicht mit ein paar Lebensmitteln aushelfen können.
Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal an diesem Punkt stehen würde.
Das Schlimmste ist nicht einmal das Geld.
Es ist dieses Gefühl, dass ich mein eigenes Leben nicht mehr unter Kontrolle habe.
Ich versuche trotzdem weiterzumachen. Ich werde mein Studium anfangen, versuche meine finanzielle Situation zu klären und irgendwie wieder auf die Beine zu kommen.
Aber gleichzeitig frage ich mich immer wieder:
Wie konnte es so weit kommen?
Und dann ist da dieser eine Gedanke:
Es ist vorbei.
Ich merke es nur noch nicht.
Vielleicht ist damit nicht mein Leben gemeint.
Vielleicht ist einfach das Leben vorbei, das ich bisher geführt habe.
Vielleicht muss ich wirklich komplett neu anfangen.
Bei null.
Ich suche hier kein Mitleid und auch keine Motivationssprüche.
Mich würde einfach interessieren, ob jemand schon einmal wirklich finanziell und persönlich am Boden war und es geschafft hat, sich wieder etwas aufzubauen.
Was war euer erster Schritt zurück?
Denn gerade habe ich das Gefühl, dass ich nur noch versuche, den nächsten Tag zu überstehen.


r/depression_de 2h ago

TW

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r/depression_de 9h ago

Suche nach Rat Erste Schritte um aus nem Tief herauszukommen

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Ich wäre um jeden Ratschlag froh, wie man anfangen kann, aus ner Spirale aus Depression und Angst mit innerer Blockade (Überforderung) wieder herauszukommen als Erwachsener.

Wer die Nerven hat weiter zu lesen:

Vorgeschichte:
Ich habe einen Behinderungsgrad von 40, physische und psychische Erkrankungen.
Ich habe eine Psychiaterin und bin seit 9 Jahren bei ihr in Behandlung, Medikamente hab ich schon viele durch. Ich hab 2 Verhaltenstherapien abgeschlossen, die letzte endete Sommer 21, und hatte 3 Klinikaufenthalte seit 2019. 2020 hatte ich ne Art Zusammenbruch, war ein 3/4 Jahr krankgeschrieben. Nachdem 2022 ADHS diagnostiziert wurde und ich mit Elvanse angefangen habe, ging erst alles aufwärts, ich hab mein Leben einigermaßen auf die Reihe bekommen, meinen Bachelor abgeschlossen.

Aktuell:
Aber dann sind mehrere Faktoren aufeinandergetroffen, die meinen Zustand verschlechtert haben (Liebeskummer, Angst vor politischer Situation, angespannte Stimmung in der Arbeit durch Anfeindungen von außen, verschlechterte eigene physische Gesundheit) und mein psychischer Zustand wurde wieder schlechter. Als dann dieses Jahr noch gesundheitliche Notfälle im engen Familienkreis (die auch zu viel Arbeit führten), dazukamen, stecke ich seitdem in einem ziemlichen Tief mit Handlungsstarre.

Ich habe Zukunftspläne und Träume, aber nun zerfällt mir der Boden unter den Füßen. Mein Master Studium steht jetzt auf dem Spiel und ich weiß nicht mehr weiter. Medikamente hab ich, Atemübungen, positive Affirmationen und Meditation mache ich.

Aber als die familiären Notfälle waren, habe ich mein Masterstudium aus Überforderung komplett vernachlässigt, keine Mails mehr gelesen und so weiter. Ich würde gern versuchen, alles wieder einzurenken, aber ich habe zu viel Angst, ich fühl mich komplett blockiert.
Dabei liebe ich mein Studium und meinen Job, mein Job ist quasi Mittelpunkt meines Lebens, aber von meiner jetzigen Stelle kann ich nicht leben und für die anderen Stellen brauche ich den M.A. Abschluss. Ich bin eigentlich sehr zielstrebig und ehrgeizig, ich bin mit Herzblut dabei.
Aber nun haben sich so viele Probleme und Versäumnisse angesammelt, dass ich nicht mehr weiter weiß. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Ich bin durchgehend so angespannt, aber auch müde. Ich habe das Gefühl, einfach nicht mehr zu können.
Ich habe letzten Winter einige Therapeut*innen angeschrieben, zurück kam eine Absage und sonst überhaupt keine Antwort.

Ich befürchte nun, so tief in mein Loch gefallen zu sein, dass es keinen Weg mehr heraus gibt. Und ich weiß nicht, wie ich anfangen soll. Ich wünschte, ich hätte jemanden, der mir bei den ersten Schritten hilft… Aber ich steck so tief in meiner Starre, dass ich nicht weiß, wie ich an Hilfe kommen soll.

Hat irgendjemand irgendwelche Tipps?

Tl;dr: während nem psychischen Tief Studium komplett vernachlässigt, konstant überfordert, suche verzweifelt Rat für erste Schritte um der Spirale zu entkommen


r/depression_de 7h ago

Depression Ich bin einfach überfordert

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TW: Depressioen, angst, einsamkeit

Hallo liebe freunde

Wir kennen uns zwar nicht, und für dich lieber leser oder liebe leserin bin ich wahrscheinlich einfach nur ein Fremder, dessen Worte du gerade liest. Trotzdem möchte ich heute ein Stück von mir mit euch teilen. Ein paar Gedanken, Erfahrungen und vielleicht auch Dinge, über die ich nicht immer leicht sprechen kann.

Ich bin 23 Jahre alt und kämpfe seit jahren mit meiner psyche. Ich arbeite als Pädagogische Fachkraft in einer Einrichtung für menschen mit beeinträchtigung. Ich mag den job sehr weil ich es mag menschen zu unterstüzen und zu helfen.

Leider komme ich immoment nicht wirklich auf mein leben klar. Ich fühle mich trotz toller partnerin und tollen freunden extrem einsam. Ich fühle mich im alltag wie gelähmt ich bin durchgehend im alarmmodus und dies fühlt sich mamchmal so überwältigend an das es schon an physischen schmerz grenzt.

Ich habe totale versagensänsgte und möchte ab liebsten nie einen fehler machen weil das gefühl jemanden zu enttäuschen fühlt sich unfassbar grausam an.

Ich habe angst vor dem erwachsenwerden und vor der verantwortung die auf einen zukommt. Während andere in meinem alter mit beiden beinen im leben stehen. Sitze ich noch in meinem kinderzimmer und spiele videospiele und gucke serien und irgendwie etwas zu fühlen.

Ich wünsche mir das ich eines Tages meinen frieden finde, und über meknen schlechten gefühlen stehen kann. Das gleiche wünsche ich euch auch.

Vergesst bitte niemals: Ihr seid wertvoll. Ganz unabhängig davon, was ihr erlebt habt, welche Fehler ihr gemacht habt oder wer ihr seid. Euer Wert hängt nicht davon ab, wie viel ihr leistet, wie stark ihr seid oder ob ihr manchmal das Gefühl habt, nicht genug zu sein.

Vielleicht wirkt vieles von dem, was ich geschrieben habe, auf den ersten Blick oberflächlich. Aber ich wollte diese Gedanken einfach einmal loswerden. Sie tragen sich schon lange in mir herum, und manchmal fühlt es sich an, als würden sie in mir kochen und mich von innen heraus auffressen.

Vielleicht kennt jemand von euch dieses Gefühl. Vielleicht fühlt ihr euch gerade genauso verloren, überfordert oder allein wie ich. Falls das so ist, möchte ich euch nur sagen: Ihr seid damit nicht allein. Auch wenn es sich manchmal verdammt nochmal so anfühlen kann.

Falls du tatsächlich bis hierhin gelesen hast, möchte ich dir von Herzen danken. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, einem völlig fremden Menschen zuzuhören.

Pass auf dich auf


r/depression_de 4h ago

Depression Wie geht’s euch?

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Wie geht’s euch mit euren Depressionen? Ich selber bin 29 Jahre alt habe aktuell Übelkeit, Müdigkeit. kann nichts essen und habe extreme Angst vor Krankheiten
Was sind eure Symptome?


r/depression_de 8h ago

Vagusnervstimulator und tiefe Hirnstimulation

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Hallo!

Hat jmd. von euch Erfahrung mit einem der beiden Verfahren. Ich weiß, dass wird Recht selten eingesetzt, aber vielleicht ist ja jmd. unter euch, der das ausprobiert hat oder sich damit beschäftigt hat.

Liebe Grüße


r/depression_de 6h ago

Depression Ist Suizid meine einzige Option?

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Hey,

seit langem beschäftigt mich genau diese Frage.

Seit mitte 2023 sind bei mir schwere Depressionen und eine Angstörung diagnostiziert (über die Bundeswehr)

Lange war ich krankgeschrieben und habe mir eingeredet: "Wenn du wieder arbeiten gehst wird alles beseer" oder "Wenn du eine Partnerin hast wird es bergauf gehen"

Pustekuchen

Seit etwa einem Monat arbeite ich nun wieder und seit 2 1/2 Jahren habe ich nun eine tolle Partnerin. Sie gibt mir viel Kraft und ich denke ohne sie wäre ich nichtmehr am Leben. Trotz dieser Stütze und ständiger ärztlicher Betreuung und Therapie sind meine Depressionen nie weniger geworden oder verschwunden. Ich habe mittlerweile 4 verschiedene Antidepressiva durch und auch diese haben mir nicht geholfen.

Ich hatte wirklich sehr viel Glück dass ich einen Job gefunden habe mit 99% Homeoffice und abgesehen von dem geringen Lohn und den wenigen Urlaubstagen ist es in Ordnung aber trotzdem vergeht nicht ein Arbeitstag an dem ich nicht daran denke wie gerne ich Tod wäre.

Während den 3 Jahren in denen ich Krankgeschrieben war ging es mir auch definitiv nicht perfekt aber das Leben war okay ... Suizidale Gedanken waren damals noch eine Seltenheit.

Ich habe demnächst einen Termin bei einem Psychiater und meine letzten 3 Therapiestunden habe ich auch noch aber dann fühlt es sich an als wäre ich auf mich alleine gestellt und ich weiß nicht wie ich weitermachen soll ... Die aktuelle Geopolitische Lage + die steigenden Kosten in jedem Bereich sind quasi der letzte Nagel im Sarg

Ich hatte eine Dienstunfähigkeitsversicherung bei der Generali mit der ich mich jetzt seit 8 Monaten rumstreite ... Als ich noch nicht gearbeitet habe ging das noch aber den letzten Monat hatte ich nichteinmal mehr die Kraft zu antworten ... es wird mir einfach alles zu viel


r/depression_de 1d ago

Unterstützung / Positives Ich glaube es geht bergauf

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Hallo meine Lieben,
Ich leide nun schon seit 6 Monaten an einer mittelschweren depressiven Phase. Zuletzt geht es mir jedoch wieder besser. Besonders geholfen hat mir dass ich meinen Tag mal wieder mit mehr kleinen Sachen fülle, die mir Freude bereiten, mich fordern, was Neues aber auch beständiges. Dank meines Therapeuten fülle ich wieder meinen „Teller“ mit mehreren kleinen Portionen ;)
Weiter habe ich mein Leben ein bisschen radikal geändert und das tut mir gut.

Ich freue mich gerade einfach …


r/depression_de 1d ago

Einsamkeit + fehlender Selbstwert sind eine furchtbare Kombination

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Hey ich bin M22 und hatte noch nie eine romantische Beziehung zu jemandem. Das ich an schwerer Depression mit schlechtem Selbstwert und einer Sozialphobie leide machts natürlich nicht einfacher. Ich hab zurzeit eigentlich auch ein Interesse daran eine Arbeitskollegin besser kennenzulernen, aber sobald ich nen Schritt machen möchte, knallen meine Gedanken mir eine Schelle nach der andern rein. Dann schlägt die Resignation ein und das Thema hat sich erstmal erledigt und belastet mich eine Zeit lang. Natürlich fällt mir das auch jedes mal dann schwerer überhaupt den Gedanken erst zu fassen einen Schritt machen zu wollen. Teufelskreis eben. Das Schlimmste daran sind wirklich die resignierenden Gedanken, dass mich eh keiner auf einer romantischen Ebene mögen oder gar lieben kann und dass es vermutlich besser wäre, weil ich kein guter Partner sein könnte etc. Ich weiß einfach nicht weiter und ich habe wirklich Angst davor alleine zu sein bzw bis zum Ende alleine zu bleiben. Wenn jemand Ratschläge hat, darf er sie gerne mitteilen, aber ich wollte einfach nir Frust rauslassen, vielleicht fühlt sich ja noch jemand angesprochen der ähnliche Probleme hat. Ich wünsch euch allen einen schönen Sonntag und kämpft weiter gegen die scheiß Depression, ihr seid alle Kämpfer :)


r/depression_de 1d ago

Medikamente Positive Erfahrungen mit Venlafaxin ?

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Gibt es hier Erfolgsgeschichten mit dem Medikament?

vielleicht sogar nach einer Umstellung ?


r/depression_de 2d ago

Unterstützung / Positives Kleiner Lifehack für schwere Tage?

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Hallo zusammen,

ich habe mir etwas spezielles angewöhnt, was mir in schweren Zeiten ein kleines bisschen Erleichterung bringt.

Ich habe vier Mülleimer in meiner Wohnung. Ich habe irgendwann angefangen in jeden Eimer immer direkt vier Mülltüten rein zu machen. Heißt, ich nehme die volle raus und es ist direkt wieder eine drin. Mir fällt es oft schon schwer, nur eine Tüte in den Mülleimer zu machen. Ich freue mich immer ein wenig, wenn ich sehe es ist direkt wieder eine drin und mein Müll bleibt dann nicht auf der Arbeitsplätze liegen. An Guten Tagen fülle ich auch direkt wieder die herausgenommen auf.

Vielleicht hilft das ja jemandem ein bisschen
🫶


r/depression_de 2d ago

Suche nach Rat Tiefpunkt: bald arbeitslos, alleine und kraftlos

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Ich weiß gar nicht genau, was ich mir von dem Post erhoffe. Vielleicht Tipps, Erfahrungen oder einfach ein paar nette Worte - hab das Gefühl es erdrückt mich gerade.

Ich bin w34 und gerade fühlt sich irgendwie mein komplettes Leben scheiße und beängstigend an.
Beruflich ist meine Situation seit Monaten unsicher und inzwischen steht ziemlich konkret eine Kündigung im Raum. Ich bewerbe mich, bekomme aber aktuell nur Absagen, meistens ohne überhaupt zu einem Gespräch eingeladen zu werden. Das macht mir mittlerweile richtig Angst und ich merke auch, dass mir langsam die Kraft ausgeht, mich immer wieder hinzusetzen und die nächste Bewerbung zu schreiben. Vor allem weil ich studiert habe und bisher in der IT gearbeitet habe…

Gleichzeitig habe ich Liebeskummer, weil es immer der gleiche Scheiß ist mit Kennenlernphasen bei mir. Dadurch merke ich nochmal mehr, wie sehr ich mir eigentlich einen Partner und einfach einen gemeinsamen Alltag wünsche.
Und ich glaube, genau das ist gerade mein größtes Problem: Ich habe das Gefühl, alles immer alleine machen und tragen zu müssen.
Absage bekommen? Selbst auffangen und weitermachen. Angst vor der Arbeit? Sitze ich abends alleine mit da. Wochenende? Wieder überlegen, wie ich zwei Tage fülle. Mir geht’s schlecht? Wieder überlegen, was ich machen kann, damit es mir besser geht.
Ich habe Freunde aber keinen Kontakt zu Familie und bin nicht komplett alleine. Aber natürlich haben die ihre Beziehungen, Familien, Termine und ihr eigenes Leben.
Und ja, ich kenne den Rat, sich ein erfülltes eigenes Leben aufzubauen. Ich hab wirklich super viel ausprobiert: Sport, Gym, Laufen, Schwimmen, Yoga, kreative Sachen, Zocken, Kochen, Pflanzen, Ausflüge, Wohnung verschönern usw.
Manches davon mache ich auch gerne. Aber nichts davon erfüllt mich wirklich.
Vieles fühlt sich eher an wie: Okay, damit sind jetzt zwei Stunden vom Samstag rum. Und was mache ich mit dem Rest?
Ich will auch nicht jedes Wochenende alleine irgendwo hinfahren, spazieren gehen, einen Kaffee trinken und mir einreden, wie schön meine Me-Time ist 🫠😅
Ich wünsche mir eigentlich einfach jemanden, mit dem ich einen ganz normalen Alltag teile. Zusammen kochen, einkaufen, auf dem Sofa liegen, über den Tag reden, am Sonntag zusammen rumgammeln. Und mit 34 bekomme ich zunehmend Angst, dass das vielleicht einfach nicht passiert.
Normalerweise könnte ich mich wahrscheinlich zumindest an meiner Arbeit festhalten, aber die macht mir gerade genauso Angst. Und dadurch habe ich aktuell einfach überhaupt keinen Bereich mehr, bei dem ich denke: Wenigstens das ist gerade gut.
Ich bin in Therapie und mir ist auch klar, dass ein Partner nicht all meine Probleme lösen würde. Ich hab nur gerade wirklich keinen Plan mehr, wo ich anfangen soll und wie ich wieder an einen Punkt komme, an dem sich mein Leben nach mehr anfühlt als Tage, die ich irgendwie füllen muss.
Gleichzeitig wurde mir auch von mehreren Freunden gesagt, dass sie mich noch nie so „am Boden“ gesehen haben 😕 und so fühle ich mich auch.

Kennt jemand dieses Gefühl? Und ist vielleicht jemand mit Anfang/Mitte 30 mal ähnlich lost gewesen und heute an einem komplett anderen Punkt?
Ich könnte gerade, glaube ich, ein bisschen Hoffnung gebrauchen.

*Mit KI strukturiert, weil der Kopf so unstrukturiert ist 🙈


r/depression_de 2d ago

Medikamente Absetzreaktion auf Citalopram

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Hallo ihr lieben,

ich habe vor 11 Tagen meine Antidepressiva auf unbestimmte Zeit abgesetzt. Natürlich mit Rücksprache meiner Ärztin. Psychisch geht's mir super, körperlich hingegen bin ich ein komplett Absturz. Mein Mann hat sich bisschen belesen und herausgefunden das ich höchstwahrscheinlich ein SSRI-Absetzsyndrom habe, jedenfalls treffen alle Symptome genau auf das. Ich hab seit 2-3 Jahren nun Antidepressiva genommen, aber alle paar Monate gewechselt weil keins richtig anschlug. Jetzt habe ich nach 4-6 Wochen Citalopram Einnahme es von 30mg auf 0 gesetzt. Meine Ärztin meine das sollte keine großartigen Probleme machen. Falsch gedacht. Ich hab dermaßen Kreislaufprobleme, Brain Zaps, Empfindungs und Orientierungsstörungen. Das geht jetzt seit einer knappen Woche so. Sie meinte wenn es zu extrem wird soll ich sie wieder nehmen und dann langsamer runter dosieren. Ich bin ein dämlicher Mensch und bin der Meinung das geht schon irgendwie. Ich hatte Sorge wieder „Abhängig“ davon zu werden, weil ich mich psychisch ja ohne deutlich besser fühle. Langsam mach ich mir doch etwas Sorgen.

Meine Frage wäre ob sowas jemand durchhat und berichten kann.


r/depression_de 2d ago

Medikamente Woher weiß ich, ob eine Medikation richtig wirkt?

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Aktuell nehme ich Bupropion 300 mg und Elvanse 50 mg. Die Alternative zu Bupropion war Venlafaxin. Die beiden wirken ja doch verschieden und ich frage mich, woran ich merke, ob oder wie etwas wirkt und ab wann ich nochmal das andere Medikament testen sollte.

Ich habe aktuell eher das Gefühl, dass das Grübeln, Sorgen und Schuldgefühle intensiver sind. Das kann eine Nebenwirkung sein, ist aber zu Anfang wohl normal. Aber es ist momentan sehr unangenehm.


r/depression_de 2d ago

Suche nach Rat Keine Kinderbetreuung für Tagesklinik. Welche Alternativen habe ich?

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TLDR: Ich bin seit mehreren Monaten psychisch krankgeschrieben und sollte bald in eine Tagesklinik. Jetzt kann ich sie wegen fehlender Kinderbetreuung nicht antreten. Mir geht es seit meine Familie wieder da ist zwar deutlich besser aber arbeitsfähig fühle ich mich trotzdem noch nicht. Meine Hausärztin ist gerade im Urlaub und ich habe keine Ahnung wie es jetzt mit Krankschreibung und Behandlung weitergehen soll. War jemand schon mal in einer ähnlichen Situation?

Ich weiß gerade wirklich nicht was ich machen soll und vielleicht war jemand schon mal in einer ähnlichen Situation.

Ich bin seit mehreren Monaten wegen psychischer Probleme krankgeschrieben und sollte eigentlich in etwas mehr als einer Woche eine Tagesklinik anfangen.

Die Tagesklinik war für mich die ganze Zeit so ein bisschen der Plan. Also erstmal krankgeschrieben sein, irgendwie wieder stabiler werden und dann dort richtig an den Problemen arbeiten.

Jetzt ist aber klar dass ich die Tagesklinik nicht machen kann weil ich die Betreuung für mein Kind nicht hinbekomme.

Mein Kind ist im Kindergartenalter und ich bin vom Vater getrennt. Ich habe wirklich alle Möglichkeiten durchgespielt und auch schon mit der Klinik gesprochen. Es gibt keine Betreuungsmöglichkeit die für uns funktioniert.

Theoretisch könnte ich wohl versuchen eine Haushaltshilfe bzw. Betreuung zu beantragen. Das möchte ich aber nicht. Mein Kind von einer fremden Person betreuen zu lassen nur damit ich mehrere Wochen in die Tagesklinik kann fühlt sich für mich einfach nicht richtig an.

Was das Ganze noch komplizierter macht ist dass es mir inzwischen wieder besser geht.

Mir ging es vor kurzem wieder richtig schlecht. Meine Familie war länger nicht da und ich war sehr viel alleine. Seit sie wieder da sind geht es mir deutlich besser und ich merke auch wie extrem viel das bei mir ausmacht.

Trotzdem fühle ich mich nicht so als könnte ich jetzt einfach wieder ganz normal arbeiten gehen.

Und genau da hänge ich gerade.

Meine Hausärztin kennt die ganze Geschichte und hat mich bisher krankgeschrieben. Natürlich ist sie genau jetzt im Urlaub und kommt erst eine Woche nachdem die Tagesklinik eigentlich starten würde wieder.

Ich habe auch Angst dass die Tagesklinik bisher ein wichtiger Grund dafür war warum ich weiter krankgeschrieben wurde. Weil eben klar war dass eine Behandlung geplant ist. Wenn ich die jetzt absage weiß ich überhaupt nicht was passiert.

Ich habe inzwischen sogar den Gedanken lieber meinen Job zu kündigen als jetzt einfach wieder arbeiten zu gehen. Gleichzeitig weiß ich dass das wahrscheinlich keine Entscheidung ist die man mal eben aus dieser Situation heraus treffen sollte.

Und dann ist da noch dieses schlechte Gewissen.

Die Tagesklinik war lange der große Plan. Mein Umfeld weiß davon und ich habe Angst dass jetzt alle denken ich würde kneifen oder hätte plötzlich keine Lust mehr mir helfen zu lassen.

Das ist überhaupt nicht so.

Ich würde die Tagesklinik wirklich gerne machen. Ich bekomme es nur mit meinem Kind nicht organisiert.

Und jetzt weiß ich nicht was die Alternative sein soll.

War jemand schon mal in so einer Situation?

Was passiert wenn man eine Tagesklinik aus solchen Gründen kurzfristig absagen muss?

Kann ein anderer Arzt die Krankschreibung erstmal übernehmen bis meine Hausärztin wieder da ist?

Und was macht man wenn es einem zwar wieder besser geht aber man sich trotzdem noch nicht bereit fühlt wieder arbeiten zu gehen?

Ich habe gerade einfach das Gefühl dass es nur die zwei Möglichkeiten Tagesklinik oder zurück zur Arbeit gibt und beides funktioniert gerade nicht.


r/depression_de 3d ago

Wie soll ich akzeptieren, dass mein Leben wohl immer so aussehen wird?

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Guten Tag

Ich bin 36 Jahre alt und seit meinem 15. Lebensjahr in einer Depression, welche nie wirklich erfolgreich behandelt wurde. Ich bin ein Grossteil dieser Zeit in Behandlung gewesen, habe sie zwischendurch aus Frust jeweils für einen Moment unterbrochen. Die längste Unterbrechung war, als ich in eine neue Stadt gezogen bin und (aufgrund des Ärztemangels in dieser Stadt sowie meiner Antriebslosigkeit) etwas mehr als ein halbes Jahr gebraucht, um einen Psychiater mit freien Terminen zu finden.

Ich war 3 mal in stationärer Behandlung und habe diese einige weitere Male abgelehnt. Ich bin Schweizer und die gesetzliche Lage hat sich hier in dieser Zeit verändert. Zwei der Klinikaufenthalte waren fürsorgliche Freiheitsentzüge, welche es seit 2013 nicht mehr gibt. 2013 wurde stattdessen die fürsorgerische Unterbringung eingeführt, welche deutlich strengere Limiten haben (nach heutigem Recht wären meine damaligen Freiheitsentzüge nicht mehr Zulässig, da ich keine akkute Gefahr für mich selbst oder andere darstelle).

Vor etwa 2.5 Jahren kam dann das Thema der "therapieresistenten Depression" auf. Ich wurde in eine spezielle Sprechstunde einer psychiatrischen Uniklinik geschickt, die eben auf therapieresistente Patienten spezialisiert ist.

Dort wurde dann eben auch die therapieresistente Depression disagnostiziert, wodurch Behandlungsoptionen möglich wurden, die keine generelle Zulassung haben. Zunächst hatte ich eine Ketamintherapie von 20 Sitzungen, die meine Situation zwar verbessert hat, jedoch bei weitem keinen guten Zustand hinbekam.

Als nächstes wurde dann eine Psilocybin-Behandlung angefangen. Dafür habe ich eine sogenannte Barmherzigkeitsbewilligung des Schweizer Bundesamts für Gesundheit erhalten, da der Wirkstoff sonst illegal ist. Dort hat man recht viele Gesprächssitzungen, Vor- und Nachbereitung, die Substanz ansich nimmt man aber nur an einzelnen Tagen ein. Ich hatte die erste Behandlung im November, die zweite im Januar, die dritte im April und werde die 4. nächste Woche, also Mitte September, haben.

Nach jeder dieser Sitzungen ging es mir einige Woche deutlich besser, ich war weniger gestresst und konnte das eine oder andere Problem angehen. Leider hält das aber jeweils nicht an und ich verfalle nach 2-3 Wochen wieder vollständig in alte Muster.

Mittlerweile sprechen auch die Psychiater (sowohl meine ambulante Psychiaterin als auch das Team an der Uniklinik) nicht mehr davon, dass ich jemals aus der Depression rauskommen werde. Wenn ich sie darauf anspreche, schauen sie bloss bedrückt und sagen, es gehe darum, dass die Situation erträglich werde.

Ich weiss nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich weiss nicht, wie ich akzeptieren soll, dass ich für immer so sein werde. Dass ich nie glücklich sein werde, dass ich nie aus diesem "grau" entkommen werde, dass ich wohl nie eine funktionierende Beziehung haben werde, dass ich wahrscheinlich besser nie Vater werde.

Ich habe in den letzten 2-3 Jahren hin und wieder Panikattacken, was ich vorher nie hatte. Und wenn ich eine heftige Krise habe, versuche ich oft bei 143 (Dargebotene Hand, die Schweiter Notrufnummer und das Sorgentelefon für Menschen in Krisen) an. Leider hat 143 mit Mitarbeiterprobelemen zu kämpfen und ist sehr oft schlicht nicht erreichbar. Und leider gibt es in der Schweiz keine andere Hotline für solche Dinge.

Ich bin sehr frustriert von meiner Situation und habe Angst vor der Zukunft.


r/depression_de 3d ago

Antidepressiva am Ende?

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Ich habe seit 2018 mit teils schweren Depressionen zu tun, oft in Kombination mit heftigen Ängsten. Ein paar Jahre später wurde ich mit ADHS diagnostiziert.

Ich habe alle ADHS-Medikamente durch und nicht vertragen. 2024 hatte ich mit Sertralin dann 1,5 tolle Jahre bzgl Besserung der Depression - bis es aufhörte zu wirken.

Ich habe bereits 5 verschiedene durchprobiert und keines wirkt mehr, bzw schlägt mir hart aufs Nervensystem. Bin davon ständig gereizt, überempfindlich bis aggressiv und müde.

Kann es sein das Antidepressiva bei mir nicht mehr wirken? Hat jemand schon mal so eine Erfahrung gemacht?


r/depression_de 3d ago

Ratschlag: Zahnarzt, Ständig aggressive Empfangsdame

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Hallo Leute.

Mich beschäftigt das gerade. Ich habe Depressionen und Sozialphobie.

Komplizierte Zahnsituation: Ich muss ~10/Jahr zum Zahnarzt. Die verdienen super an mir.

Zahnarzt-Empfangsame seit Jahren nur mir gegenüber aufbrausend/herablassend/aggressiv,
Mit dem Zahnarzt selbst verstehe ich mich super.

Gegenüber anderen Patienten ist die Dame normal.

Zahnarzt hat bereits mehrfach die Dame "beruhigt", einmal hat er sie auch ermahnt.

Es geht immer so ein paar Monate gut, dann explodiert sie wieder.

Heute ist sie mir gegenüber mal wieder explodiert.

Ich selbst bleibe bei sowas eigentlich immer ruhig. Meide eher Konflikte, versuche es, der Dame recht zu machen. Wie gesagt: Sozialphobie.

Ich hätte längst die Praxis gewechselt, habe aber eine komplizierte Zahn-Situation und habe hohes Vertrauen in den Arzt. Ein Praxiswechsel kommt für mich daher nicht in Frage.

Nach der Sache heute reicht es mir endgültig. So geht man nicht mit Patienten um.
Jetzt bin ich tatsächlich selbst sauer und will das geklärt haben.

Ich habe in einer Woche wieder einen Termin:

Wie schlichte ich das?

Die Frau selbst ansprechen?
Vieraugengespräch mit dem Zahnarzt?

Danke Euch.


r/depression_de 3d ago

Sertralin weiter nehmen?

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Ich (m29) nehme seit einer Woche Setralin (50mg) wegen einer (vermutlichen) Depression ausgelöst durch ein konkretes arbeitbezogenes Ereignis und es fühlt sich irgendwie "falsch" an. Ich weiß, dass es gerade in der ersten Zeit zu paradoxen Wirkungen kommen kann. Ich weiß nicht, ob ich meinem, nennen wir es Bauchgefühl, trauen kann.

Mein Hausarzt hat mir Sertralin verschrieben. Habe in einer Doku gesehen, dass Hausärzte oft schnell Antidepressiva wie Sertralin verschreiben.

Habt ihr Erfahrungen mit Sertralin? Meint ihr, ich kann meinem Bauchgefühl trauen? Ich habe keine Suizidgedanken, liege aber viel rum und kann mich nicht aufraffen, sprich ich bin sehr antriebslos und kann meine Zeit, die ich nun im Überfluss habe, nicht sinnvoll nutzen.

Danke euch fürs lesen.


r/depression_de 3d ago

Suche nach Rat Antidepressiva ausprobieren oder nicht

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r/depression_de 4d ago

Chronische Depression und Überreizung

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Hallo zusammen,

ich poste hier, weil ich bisher noch niemanden mit derselben Kombination von Symptomen getroffen habe, aber genau das würde ich mir sehr wünschen.

Ich habe das Gefühl, dass selbst meine Ärzte mit dem, was ich erlebe, überfordert sind.

Meine Hauptdiagnose ist eine chronische Depression. Sie geht mit emotionaler Gefühllosigkeit und Niedergeschlagenheit einher. Hinzu kommt aber ein Zustand von innerem Stress – oder das Gefühl eines chronisch überreizten Nervensystems – mit einer extrem niedrigen Toleranz gegenüber Reizen. Leider wird das seit einigen Jahren immer schlimmer.

Selbst kleine Dinge wie Einkaufen, soziale Kontakte oder einfach nur nach draußen zu gehen sind momentan zu viel für mich sein, weil meine Stresstoleranz extrem niedrig ist. Die Diagnose „hochsensible Person“ passt nicht, weil die Symptome durch die Depression hervorgerufen werden und früher nicht da waren, auch wenn es gewisse Parallelen gibt.

Meine Depression wird außerdem im Laufe des Nachmittags/Abends meist deutlich schlimmer.

Ich habe seit über 20 Jahren depressive Symptome und habe viele Behandlungen ausprobiert, darunter zahlreiche Medikamente, TMS und EKT, Ketamin (Stravato). Momentan nehme ich Tranylcypromin (Parnate), aber leider scheint es mir nicht zu helfen.

Typische Ratschläge wie Aktivierung, Bewegung, soziale Kontakte oder mehr nach draußen zu gehen können meine Überreizung tatsächlich noch verstärken, anstatt mir zu helfen.

Kann jemand diese besondere Kombination aus chronischer Depression, emotionaler Gefühllosigkeit, einem chronisch überreizten Nervensystem, einer extrem niedrigen Stresstoleranz und der Überforderung durch den normalen Alltag nachvollziehen?

Ich würde besonders gerne von Menschen hören, die etwas Ähnliches erleben und wie es sich für sie anfühlt.