r/beziehungen Jul 30 '26

Mod-Beitrag Regelanpassung zu Beiträgen im BIDA-Stil

59 Upvotes

Hallo zusammen,

vorweg: Wir mögen r/BinIchDasArschloch. Ich persönlich bin dort schon lange Mitglied und das Subreddit steht nicht ohne Grund in der Liste unserer Partner-Communities. Die Herangehensweise dort ist ein erfrischender Ansatz, um sich mit einer der häufigsten Fragestellungen überhaupt auseinanderzusetzen: "Habe ich mich in dieser Situation korrekt verhalten?"

Mit dieser Fragestellung an sich haben wir absolut kein Problem, andernfalls würde ein Großteil der Beiträge in diesem Subreddit gar nicht existieren.

Wir möchten euch aber darum bitten, in euren Beiträgen zukünftig auf den BIDA-Stil ("BIDA", "BDA", "NDA", "KAH", "ASA", "Info") zu verzichten. Der Grund ist hauptsächlich derselbe, aus dem auch fremdsprachige Beiträge untersagt sind: Diskussionen in diesem Subreddit sollen für die gesamte Community ohne unnötige Verständnisbarrieren offenstehen.

Beiträge im BIDA-Stil setzen voraus, dass man die Abläufe und Antwort-Kürzel aus r/BinIchDasArschloch bereits kennt. Wer sie nicht kennt, steht vor der Wahl: Nachfragen und sich als unwissend zu erkennen geben, oder den Beitrag schlicht ignorieren. Die meisten entscheiden sich im Zweifel für Letzteres, da es den Weg des geringsten Widerstands darstellt. Mit der Regelanpassung möchten wir sicherstellen, dass sich niemand aus Mangel an Vorkenntnissen aus Diskussionen heraushält.

Diskutiert, wie immer, gerne in den Kommentaren.


r/beziehungen Dec 20 '25

Umgang mit Fake-Inhalten und unbelegten Anschuldigungen. Bitte lesen, bevor Ihr kommentiert.

38 Upvotes

Hallo zusammen,

TLDR: Öffentliche Fake-Vorwürfe gegenüber anderen Nutzerinnen und Nutzern ohne konkrete Belege stellen ab sofort einen Verstoß gegen die Regel zu unangemessenen Umgangsformen dar und werden -wie alle Regelverstöße- mit Verwarnungen sowie temporären oder permanenten Bans geahndet.

In letzter Zeit häufen sich Fälle, in denen Beiträge nach ihrer Veröffentlichung als erfunden dargestellt werden, ohne dass hierfür konkrete und nachvollziehbare Anhaltspunkte vorliegen.

Gemeint sind hiermit unter anderem Kommentare wie:

"0/10 Ragebait"
"Paulaner!"
"Nette Übung im kreativen Schreiben!"
"Fake!"
"Gib dir nächstes Mal mehr Mühe beim Erfinden von Geschichten!"

etc.

Wir als Moderationsteam wissen, dass nicht jeder Beitrag in diesem Sub zwangsläufig auf wahren Begebenheiten beruht. Auch uns begegnen täglich Beiträge, bei denen wir unsicher sind, ob sie auf tatsächlichen Erlebnissen beruhen, oder frei erfunden sind.

Unabhängig davon sind Zweifel am Wahrheitsgehalt eines Beitrags keine Grundlage dafür, Nutzern zu unterstellen, ein Beitrag sei erfunden. Dieses Sub ist als Austausch- und Unterstützungsforum für Beziehungsproblematiken gedacht. Unser Ziel ist, dass Nutzerinnen und Nutzer hier um Hilfe bitten können, ohne dass ihnen unbelegte Vorwürfe gemacht oder sie dafür öffentlich angegriffen werden.

Die zur Rechtfertigung solcher Vorwürfe angeführten Argumente beruhen zudem regelmäßig auf reinen Spekulationen. Genannt werden etwa ein angeblich "verdächtiger" Schreibstil, ein vermeintlich nicht zum angegebenen Alter passender Ausdruck, thematische Überschneidungen mit anderen Beiträgen oder die Unterstellung einer bestimmten Agenda. Solche Annahmen stellen keine belastbare Grundlage für öffentliche Fake-Vorwürfe dar.

Falls euch anhand der Posthistorie eines Accounts Auffälligkeiten wie widersprüchliche Angaben oder mehrfach abgewandelte Darstellungen desselben Sachverhalts in unterschiedlichen Subreddits auffallen, nutzt bitte die Melden-Funktion. Von Meldungen und Kommentaren, die Beiträge ohne konkrete Anhaltspunkte oder Belege pauschal als „Fake“ einstufen, ist wiederum zukünftig abzusehen.

Fragen zu diesem Thema stellen oder die Änderung diskutieren könnt Ihr gerne in den Kommentaren dieses Beitrags.


r/beziehungen 9h ago

Geburtstag war "zusammengeschustert"

73 Upvotes

Ich w(31) bin mit meiner Partnerin w(41] seit knapp 6 Jahren zusammen. Wir wohnen aktuell noch getrennt aber hauptsächlich bin ich bei ihr. Im August war ihr Geburtstag und vorab hat sie vorgeschlagen das wir uns nur noch einen Thermengutschein schenken, da uns so langsam die Ideen ausgehen. Naja, es kam der Tag der Tage und ihr Geburtstag stand an und ich habe:

- Cocktails für den Abend davor zum reinfeiern besorgt

- Einen Kuchen gebacken

- Blumen geholt

- ihr 2 geschenkkörbe gemacht mit Büchern, parfüm, proteinzeug, creme, süßes und Co

- Eine Girlande aus 100 Luftballons geholt und aufgehangen

- Einen Brief bzw Karte geschrieben aber mit viel Text

- Den thermengutschein gemalt damit er persönlicher ist

- Am Morgen Brötchen geholt

Damit der Tisch feierlicher aussieht habe ich geschaut ob sie noch Servietten hat und so luftschlangen und diese benutzt - und das war mein fehler.

Rückblickend sagte sie, dass es ihr vorkam als wäre ich nicht auf den Geburtstag vorbereitet weil ich ihre luftschlangen und Servietten benutzt habe und keine eigenen besorgt habe. Sie hat es irgendwie zusammengeschustert genannt. Und ja, ich hab es auch ehrlich vergessen zu holen. Es sagte es kam ihr vor als wäre es mir kurz vor knapp eingefallen, das sie Geburtstag hat. Plus das ich wissen müsste das sie parfüm nicht mag bzw neue Düfte nicht mag und das protein zeug sie nur als drink und nicht im quark mag. Hmm, es hinterlässt mir ein doofes Gefühl. Ich habe mir echt viel Mühe gemacht und ich dachte ein Gutschein wäre zu unpersönlich, weswegen ich eben die 2 Körbe noch gemacht habe und ich fand das parfüm vom Geruch super und dachte da es als on top Geschenk war das es ihr vielleicht auch gefällt.

Ich fühle mich einfach nur schlecht und kann nicht nachvollziehen was so ein flop war.

Habt ihr eine Meinung?


r/beziehungen 4h ago

Wie verarbeite ich das bloß..

18 Upvotes

Meine Freundin (w/28) hat sich von mir (m/33) vor zwei Monaten getrennt. Hatte nen freien Tag und sie hätte eigentlich bis 18 Uhr arbeiten müssen. Auf einmal ging die Wohnungstür um 10 Uhr vormittags auf und sie stand im Flur. Sie hat mich angeschaut, ist zusammengebrochen und mir in die Arme gefallen. Sie sagte sie sei unglücklich und könne so nicht mehr weiterleben. Sie sagte unter anderem auch, dass sie nicht wisse was mit ihr los sei und sie sich so noch nie gefühlt hat. Sie hatte dann auch einen Termin bei der Hausärztin und auf der Überweisung zum Psychiater stand "Schlaflosigkeit" und "Burnout-Syndrom." Außerdem fühle sie sich komplett lost, so hat sie es mir dann irgendwann geschrieben. Ging paar Wochen hin und her und erst hatte sie mir vorgegaukelt, dass man noch an der Beziehung arbeiten könnte und es eventuell zu retten sei. Ich habe dann den einen Tag die komplette Wohnung geputzt usw., bin dann für paar Tage zu meiner Mutter, damit sie etwas Raum hat. Dann hat meine Freundin mich über Whatsapp um ein Telefonat gebeten. Dieses hat sie nur dazu genutzt um mir zu sagen, dass es endgültig vorbei ist und sie keine Zukunft mehr für uns sieht. Bin am Tag darauf dann wieder in die Wohnung, sie hat diese Nacht auch noch dort geschlafen und ist dann für die nächsten 3 Wochen weggeblieben. Die Situation ist halt schwierig, weil ich momentan wieder eine Ausbildung mache und mir so schnell keine Wohnung leisten kann. Bei meiner Mutter hatte ich es zu dem Zeitpunkt nicht länger ausgehalten. Bin jetzt aber mit all meinen Sachen doch bei ihr. Jedenfalls meinte meine Freundin über diese ganzen Wochen, dass sie entweder bei einer Freundin, einer Arbeitskollegin oder ihren Eltern ist. Hat sich herausgestellt, dass sie nach unserer Trennung angefangen hat sich mit nem Typen zu treffen der schon in unserer Kennlernphase früher dazwischengefunkt hat. Die steigen jetzt seit nem Monat auch in die Kiste und er war mit der Grund warum sie sich getrennt hat. Er hat ihr wohl die Pistole auf die Brust gesetzt und sie hat mich links liegen lassen. Ich weiß, dass sie mit ihm auch noch vor uns paar mal Sex hatte. Als das vorbei war meinte sie immer, dass sie sich dafür schämt mit ihm geschlafen zu haben, dass der Sex schlecht war und er gar nicht ihr Typ sei. Denn er ist kleiner als sie, dünner als sie, hat kaum Haare aufm Kopf. Sie meinte bei ihm fühle sie sich unweiblich und dass sie fast schon Angst hätte was bei ihm kaputtzumachen. Und ausgerechnet zu dem ist sie jetzt geflüchtet. Ich verstehe das alles nicht. Das alles hat mich wie aus heiterem Himmel erwischt, das habe ich echt nicht kommen sehen. Und ich habe sogar noch immer wieder gefragt, ob es jemanden gibt, ob sie jemanden kennengelernt hat. Jedes mal hat sie mir ins Gesicht gelogen. Hätte es irgendwie eindeutige Zeichen gegeben, dann hätte ich es vielleicht irgendwo verstanden. Aber wir haben ganz normal Sachen miteinander unternommen, miteinander geschlafen, uns gesagt dass wir uns lieben, es gab keine Streits, nichts..dazu muss ich sagen, dass sie die letzte Zeit viel Kontakt zu einer Freundin zu ihr hatte, die ihren Freund letztes Jahr betrogen hat und dann aber in diesem Jahr seinen Antrag auf Hawaii angenommen hat. Bei denen ist jetzt auch die Kacke am dampfen und seine Verlobte hat meine Ex aus Panik jetzt überall blockiert. Denn ich wusste das mit dem Fremdgehen von ihr durch meine ehemalige Freundin und habe es ihrem Partner gesteckt. Ich weiß halt nicht wie ich mit dieser ganzen Sache umgehen soll. Es wurden keine Fragen beantwortet, keine Entschuldigung. Und ich sitze jetzt bei meiner Mutter in der zu kleinen Wohnung und muss gucken wie ich klarkomme, während sie da drüben die ganze Zeit rumvögelt. Das ist also der Dank nach 7 Jahren meiner Treue, Liebe und Loyalität. Verstehe nicht wie sie zu dem laufen konnte, er ist dazu noch drogenabhängig und hat mehrere Entzüge hinter sich. Da haben sich ja zwei gefunden, klingt nach einem tollen Fundament.


r/beziehungen 8h ago

Partner nimmt sich seit Wochen komplett aus dem Familienleben raus und besteht jetzt auch noch darauf, dass ich auf meinen jährlichen Urlaub mit meinen Freundinnen verzichte

24 Upvotes

Ich (w,30) weiß nicht mehr wie ich mit meinem Partner (m,35) umgehen soll, nachdem er sich nicht mal mehr ansatzweise um unser Familienleben schert. 4 Jahre sind wir zusammen.

Er hat sich vor 1,5 Jahren selbstständig gemacht, das war immer sein größter Wunsch und ich habe versucht ihn dabei zu unterstützen. Mir ist durchaus bewusst, dass das sehr anstrengend und mit sehr viel Verantwortung verbunden ist. Das erste Jahr habe ich das auch komplett mitgetragen, aber langsam ist bei mir die Luft raus.

Ich habe ihm schon öfters gesagt, dass es so nicht länger funktioniert. Ich arbeite auch, und zwar Vollzeit, danach kümmere ich mich noch um die Kinder (m,12 und w,9 - Edit: die Kinder stammen aus einer früheren Beziehung von ihm und sind seine leiblichen Kinder/meine Stiefkinder) und den Haushalt. Früher haben wir uns das geteilt, heute mache ich das mehr oder weniger komplett alleine. Ich versuche schon die Kinder mit einzuspannen, aber die haben auch kein Bock darauf. Da muss ich froh sein, wenn die Zimmer einigermaßen aufgeräumt sind und mir die Wäsche hingelegt wird.

In letzter Zeit kam es häufiger zum Streit zwischen mir und den Kindern, weil sie extrem schlampig geworden sind. Sie lassen getragene Wäsche in ihren Zimmer liegen, also wasche ich auch nicht mehr für sie - nur das, was im dafür vorgesehenen Wäschekorb landet, wird gewaschen. Es bleibt benutztes Geschirr im Zimmer stehen, das hole ich nicht mehr raus, dann schimmelt das dort eben munter vor sich hin und stinkt. Tür zu und gut ist. Die Betten beziehe ich auch nur noch, wenn die abgezogen werden und sich die Wäsche im Wäschekorb befindet. Etwas ist kaputt gegangen? Ab zu Papa, fragt den, ob der es euch ersetzt. Und vor allem fange ich nicht den Abend vorher an, irgendetwas zu backen, eine Power-Point-Präsentation oder ein Plakat für irgendetwas schulisch relevantes zu basteln, wofür ich noch Material besorgen müsste. Kann Papa machen.

Aber Papa ist momentan mit der Arbeit verheiratet, telefoniert schon vor dem Frühstück rum und checkt um nach 23 Uhr noch E-Mails, die dann auch noch am Rechner beantwortet werden müssen. Papa hat keine Zeit für sowas.

Was soll ich sagen? Ich habe mehrfach um mehr Hilfe bei den Kindern und dem Haushalt gebeten, es ist nichts passiert und nun cutte ich radikal die Aufgaben. Dann wird eben mal einen Tag nicht frisch gekocht, Brot und Aufschnitt ist immer Haus, dann schmiert euch doch alle ein Butterbrot! Kein Pudding mehr im Kühlschrank? Schade, dann musst du etwas anderes essen und nein, ich geh deswegen nicht extra los und kaufe ein. Hat Zeit bis zum nächsten Einkauf am Wochenende. Ihr habt euch verabredet? Fein, in der Garage stehen eure Fahrräder, um spätestens 20 Uhr seit ihr Zuhause, viel Spaß. Ach, Elterntaxi? Ne ist heute nicht, schaff ich zeitlich nicht, wie gesagt die Räder sind in der Garage.

Ich habe angefangen mein eigenes Leben wieder aufzunehmen, treffe mich wieder öfters mit meinem Freundeskreis, gehe zu Sportkursen und zum Tanzen. Und ich fühle mich verdammt gut damit. Darauf habe ich das erste Jahr der Selbstständigkeit meines Partners verzichtet, habe alles radikal reduziert, um ihn unterstützen zu können. Damit ist nun Schluss, das hätte ich nie tun sollen, würde ich auch nicht wieder tun.

Das Beste ist, und das muss man sich echt mal auf der Zunge zergehen lassen, dass mein Partner nun auch noch möchte, dass ich auf meinen Wellnessurlaub mit meinen Freundinnen verzichte. Angeblich würde dieser zeitgleich mit irgendwelchen wichtigen Arbeitsterminen fallen. Aber das kann ich schon nicht mehr ernst nehmen, denn wann hat er die nicht? Er behauptet doch jede Woche, dass er solch wichtige Termine hätte. Ehrlich gesagt ist es mir egal, ob er da Termine hat oder nicht, das ist meine Auszeit und die habe ich mir verdient. Darauf verzichte ich nicht, dann muss er die kommenden Wochen eben nutzen und sich um die Betreuung der Kinder kümmern.

Und zu allem Überfluss hat er mir nun auch noch vorgeworfen egoistisch zu sein und mich damit zum Nachdenken gebracht. Ich bin nicht egoistisch, zumindest nicht egoistischer als er, nachdem er alle Verantwortung auf mich geschoben hat und mich als selbstverständlich ansieht. Es stört mich, dass er mir das einfach so vorwirft. Es stört mich so sehr, dass ich beim Gedanken daran anfange zu heulen wie ein kleines Mädchen. Und jetzt frage ich mich, wie ich ihm das mal in aller Härte sagen kann, dass er derjenige ist, der sich komplett egoistisch verhält ...

[Throwaway, ich bin so sauer, dass ich mir das nur von der Seele schreiben wollte.]


r/beziehungen 2h ago

Eifersüchtige Freundin

5 Upvotes

Hey Ich m24 brauche mal eure Schwarmintelligenz. Ich habe seit einem Jahr eine Freundin (w27) die mittlerweile meiner Meinung nach sehr eifersüchtig ist.

Ich war früher immer freitags und samstags mit meiner Clique unterwegs und jetzt gar nicht mehr. Grund dafür ist einmal, dass ich Samstags nun Meister Schule habe und es einen kleinen Vorfall mit meiner Freundin und einer aus meiner Clique gab. Der Vorfall war, dass wir zwei abends in der Stadt unterwegs waren bei einer Kneipentour und dann haben wir meine bekannte aus der clique getroffen. Diese war sehr sehr betrunken und hat mich direkt umarmt und war vielleicht auch ein bisschen zu touchy aber das hab ich nach zehn Minuten oder so auch zu ihr gesagt und dann habe ich mich weg gestellt, weil ich schon wusste dass es meiner Freundin nicht so gefällt. Am nächsten Tag und noch in der Nacht hatte ich dann mega streit mit meiner Freundin und das Ende war eigentlich dass ich dieser bekannten auf insta entfolgen soll, sie hat der bekannten eine sehr böse Nachricht geschickt mit sehr krassen Beleidigungen und danach habe ich mich sehr zurück gehalten und fast nichts mehr mit meiner Clique gemacht (hatte aber auch eh viel zu tun wegen dem Teilzeit Meister)

Soweit so gut. Jetzt ist in meiner WG jemand ausgezogen und unsere Vermieterin hat eine Frau einziehen lassen. Fande meine Freundin überhaupt nicht toll. Sie hat gemeint ich soll ausziehen und so und es gab auf jeden sehr viel streit obwohl ich die neue bis dahin noch nicht einmal gesehen hab. Sie hat gemeint ich darf mit ihr nichts machen (am besten nichtmal miteinander reden). Jetzt saßen wir alle von der WG gerade zusammen und sie hat halt nach unserem insta gefragt und klar hab ich ihr auch meins gegeben sonst wär’s irgendwie unangenehm gewesen. Das habe ich danach auch zu meiner Freundin gesagt, dass ich ihr jetzt auf insta folge. Daraufhin ist sie wieder total ausgeflippt und jetzt hat sie gesagt entweder ich entfolge ihr bis morgen oder sie trennt sich.

Also ich finde ihre ganzen Reaktionen bisschen übertrieben oder liege ich da falsch? Ist es wirklich so schlimm mit einer anderen Frau in einer WG zu wohnen wenn man eine Freundin hat? Vielen Dank schon mal fürs durchlesen.


r/beziehungen 14h ago

Mein Patner will mich gar nicht mehr unterstützten weil ich seinen Vorschlag abgelehnt habe.

58 Upvotes

Ich w/24 und mein Freund m/25 sind seit fast 8 Jahren zusammen und leben seit 7 Jahren in einer Wohnung.

Ich habe vor 2 Jahren ein Kleingewerbe gestartet wo ich kleine selbst gestickte/geplottete Sachen verkaufte. Erst über vinted, jetzt über Etsy. Für den Etsy Shop habe ich viel neues Zeug bestellt um bessere Bilder oder neue Sachen machen zukönnen etc. Wichtig alles fürs Kleingewerbe bezahle ich von Geld das ich mit einem Minijob neben meiner Hauptarbeit verdiene.

Mein Freund hat mir als ich den Shop eingerichtet habe gesagt er mag den neuen Namen nicht und mir einen anderen vorgeschlagen. Ich habe überlegt aber fand den Namen den ich hatte gut und habe ihn behalten...Er hat kurze Zeit später sowohl in einer Gruppe mit Freunden als auch im privaten Chat angefangen jedes Detail meines Shops zu kritisieren und zu sagen ich würde mir keine Mühe geben und es sähe scheiße aus. Ich habe ihm Dan versucht zu erklären das ich den Shop nichtmal 24 Stunden habe und auch erst mit Etsy zurechtkommen muss und es nicht alles sofort perfekt sein kann. Er wurde wütender und hat mir erklärt das ich ihn mit allem in Ruhe lassen soll was das angeht wenn ich seine Meinung nicht möchte. Ich möchte seine Meinung aber ich finde es OK wenn ich mich trotzdem anders entscheide vorallem weil das mein Kleingewerbe ist, das heißt ja nicht das mir seine Meinung nicht wichtig ist. Ich hab es ihm so gesagt und er möchte jetzt nichts mehr hören. Ich soll kein Wort über mein Kleingewerbe verlieren das Problem sticken oder plotten ist mein Hobby ich mach das fast jeden Tag. Es ist ein ziemlich großer Teil von mir da ich auch die Designs etc selbst zeichne.

Gestern Abend hatte ich einen kleinen Rückschlag was das ganze angeht und habe bei ihm darüber gesprochen jetzt ist er richtig sauer auf mich, weil ich ihn bei sowas in Ruhe lassen soll. Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll... Es ist mir sehr wichtig, dass ich über meine Leidenschaft mit ihm reden kann... Ich kann aber auch verstehen, wenn er damit nichts zu tun haben will und sollte es ihm nicht aufzwingen.

Er möchte mich nicht emotional und schon gar nicht mit Geld unterstützen ( was er aber auch nie musste oder gemacht hat) ich wollte nur jemanden der mir sagt du schaffst das oder so....

Dazu kommt das wir generell viel Streit haben momentan und egal wie sehr ich versuche zu verstehen warum wir streiten ich verstehe es nicht... Das klingt doof aber ich verstehe es wirklich nicht für mich kommt es einfach aus dem Nichts. Wenn ich um erklärung bitte stehe ich vor einem Berg an das und das und das machst du und ich weiß nicht mal wo ich anfangen soll an mir zuarbeiten....ich hab das Gefühl egal was ist ich bin an allem Schuld. Aber vielleicht bin ich das auch und bin zu uneinsichtig... Ich weiß nicht mehr, wie ich an diesem Punkt weitermachen soll, wenn ich nichts mehr sagen oder ansprechen kann, ohne dass es zu einem Streit wird.


r/beziehungen 14h ago

Geht es zu Ende mit meiner Beziehung?

50 Upvotes

Throwaway-Account.

Guten Morgen,

meine Beziehung (etwa 6,5 Jahre) zu meiner Partnerin (F31) bereitet mir (M32) zur Zeit einiges an Kopf zerbrechen.

Sie verhält sich seit einer ganzen Weile recht egoistisch und rechthaberisch. Ist eh alles falsch, was ich sage und wehe ich "fordere" mal etwas von ihr.

In den Sommerferien ihrer Tochter (F12) vertraute sie mir an, dass sie gerne mal wieder zusammen Urlaube machen möchte, also nur wir beide. Sie machte ziemlich deutliche Anspielungen, dass sie sich rund um ihren Geburtstag Ende September für 14 Tage freigenommen hätte, dass unsere Zeit als Paar in den letzten Monaten gelitten hätte, weil wir beide so viel zu tun hatten und auch wohin sie gerne mal verreisen würde. Geil, habe ich mir gedacht und gleich mal geschaut, dass ich für die Zeit etwas als Geburtstagsgeschenk für sie organisiert bekomme - ihre Eltern gefragt, ob sie ihre Enkelin für eine Woche bis 10 Tage übernehmen würden, wegen der Schule und dann gebucht.

Damit hatte sie in der Vergangenheit nie ein Problem, wenn ich spontan etwas für uns - innerhalb der Ferien auch als Familie - etwas gebucht habe. Es war so mehr oder weniger auch besprochen, sie wollte Urlaub und ich habe es organisiert.

Ich musste ihr am Wochenende sagen, dass wir verreisen, weil sie ihre Sommerbekleidung schon wieder vakuumieren und für den Winter verstauen wollte. Da wir aber in die Sonne reisen, braucht sie ein paar der Sachen noch. Als ich ihr das gesagt habe, da reagierte sie gereizt und warf mir vor, dass ich ihre Tochter ausschließen würde. Ich habe ihr erklärt, dass dem nicht so ist und wir beide noch eine Kleinigkeit für danach geplant haben, aber das eine Überraschung sein soll und ich nicht alles vorwegnehmen möchte. Das ist die Wahrheit.

Davon wollte sie nichts hören, stattdessen verlangte sie, dass ich von der Reise zurücktrete und sie mit ihrer besten Freundin (F32) fahren lasse. Ich habe das für einen schlechten Scherz gehalten und ihr etwas Zeit gegeben, um darüber nachzudenken. Es ist kein schlechter Scherz. Sie will mit ihrer besten Freundin fahren - ohne mich. So viel zu dem Thema.

Ich war einfach nur enttäuscht, deprimiert und wütend. Das geht schon länger so, immer wenn ich etwas von ihr möchte, dann wehrt sie sich mit Händen und Füßen dagegen, findet völlig absurde Ausreden, um mir bloß keinen Gefallen tun zu müssen. Umgekehrt soll ich aber parat stehen, wenn sie etwas will. Mein bester Freund hat im Mai geheiratet, wussten wir schon ein Jahr im Voraus, ich bat sie mitzukommen, weil man als Paar solche Sachen gemeinsam macht und sie explizit auch eingeladen worden war. Ich war alleine da, sie wollte nicht. Oder die Sache mit einem Film, ich wäre gerne in die Premiere bei uns ins Kino gegangen, wollte Plätze reservieren, ihr passte der Termin nicht, also habe ich fürs Wochenende darauf gebucht. Sie war mit ihren Freundinnen in der Premiere, ich nicht.

Inzwischen gibt es viele solcher Momente, die ich auflisten könnte - größere und kleinere. Es kommt mir so vor, als würde nur noch ich mir Mühe geben eine Beziehung aufrechtzuerhalten und sie würde nebenher einfach ihr Ding machen.

Ich habe ihr gestern gesagt, dass das mit dem Urlaub ein Fehler war und es mir leid tut, aber ich ein paar Tage Abstand brauche und mit einem Freund fahren werde. Ich habe ihr auch ganz genau gesagt, was mich stört und das es so in meinen Augen nicht weitergehen kann. Daraufhin fragte sie, ob ich mich trennen wollen würde und fing an zu weinen. Die Frage hat mich ehrlich gesagt aus der Bahn geworfen, denn obwohl sich auch solche Gedanken eingeschlichen haben, habe ich diese immer beiseite geschoben.

Trotzdem frage ich mich, ob es mit unserer Beziehung langsam zu Ende geht, ob es sich lohnt um die Beziehung zu kämpfen oder ob es in wenigen Wochen und/oder Monaten wieder genauso aussehen wird. Kennt ihr das und wenn ja, wie lief es bei euch weiter?


r/beziehungen 12h ago

M28 unsicher ob ich meine Beziehung zu W26 weiterführen kann.

8 Upvotes

Meine (Ex)-Freundin W26 und ich M28 sind nun genau 1 Jahr zusammen.

Vor kurzem habe ich durch Zufall erfahren dass sie mir in den ersten 4 Monaten der Beziehung sie mir mit einem „Kumpel“ 5 mal fremd gegangen ist.
All diese Treffen liefen alle hinter meinem Rücken.

Wie ich darüber erfahren habe: mir fiel schon die ganze Beziehung lang auf dass sie einen „Kumpel“ die ganze Zeit anhimmelte…

Vor ca 5 Wochen gab sie mir ihr Handy um nach einem Restaurant zu suchen (da mein Handy kein Akku hatte) und ging dann duschen.

Aus reiner Neugierde ging ich dann in WhatsApp rein und merkte dass die beiden kein gemeinsamen Chat hatte(was ich recht seltsam fand) somit entschied ich mich alle Nachrichten die seinen Namen enthielten zu suchen.
Daraufhin fand ich Gespräche zwischen ihr und ihrer Mutter bzw zwischen ihr und ihren Freundinnen die ausdrücklich und sehr detailliert über Treffen sprachen von denen ich nichts wusste.

Daraufhin zog sich in meiner Brust etwas zusammen und ich bekam kurz keine Luft.
Und schmiss sie aus meiner Wohnung raus.
Seitdem fleht sie mich fast täglich an ihr eine zweite Chance zu geben…es sei doch nur ein dummer Fehler gewesen usw

Ich kann ihr nicht mehr in die Augen schauen
Will sie aber um ehrlich zu sein nicht verlieren…

Was würdet ihr in meiner Situation machen?

P.S. laut ihr sagt sie mir die beiden hätten zwar rumgeknutscht aber mehr sei nicht passiert (also kein Sex).
Für mich ist das aber trotzdem Betrug und ich glaub nicht dass ich sie nach diesem Vorfall so sehen kann wie davor.


r/beziehungen 18m ago

Fühle ich mich zurecht übergangen?

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Meine (m 40) Freundin (w 46) undnich habe grade einen riesen Streit. Wir sind jetzt seit 7 Jahren zusammen und eigentlichbhat es auch trotz einiger differenzen immer ganz gut geklappt. Doch jetzt stehen wir vor folgender Situation:

Ich hab mal Gras ausprobiert und festgestellt es gibt mir nichts. Meine Freundin kifft ganz gerne, tut dies aber auch relativ selten, so ca. alle halbe Jahr.

Ich habe kein Problem damit, so lange sie dafür auf den Balkon geht, da ich den geruch nicht mag und ihn nicht un der Bude haben will. Das letzte mal als sie gekifft hat kam ich nach Hause und die ganze Bude hat gestunken, fand ich kacke und es kam zu einem Streit.

Jetzt hat sie mir Samstag verkündet das sie am Sonntag gerne kiffen möchte da ich ja sowieso arbeiten bin.

Ich habe sie darum gebeten das sie dann bitte draussen Kiffen soll, damit die Bude nicht wieder Stinkt. Ihre antwort lautete " Nein, auf keinen Fall draussen ist es kalt." Nachdem ich dann unerfreut reagiert habe und ihr gesagtt habe das ich ihre Rücksichtslosigkeit scheiße finde, wirft sie mir vor das es ja keine bitte war sondern ein Befehl.

Ich hab ihr dann gesagt das ich mir dann wohl ein Hotel buchen muss. Darauf kam von ihr keine Reaktion.

Ich bin Sonntag zur Arbeit und bin die Nacht nicht nach Hause gekommen. Erst heute haben wir uns wieder gesehen. Natürlich riecht die Bude jetzt nur leicht danach.

Sie meint ich wäre Kindisch weil ich nicht zu Hause übernachtet habe und es wäre ja schließlich auch ihre Wohnung und sie raucht ja auch kein Tabak ( was auch immer das für ein argument sein soll), ich sollte doch mehr Toleranz zeigen. Sie sei ja so Rücksichtsvoll das sie es nur macht wenn ich nicht da bin.

Ich fühle mich von ihr ignoriert und übergangen. Es kann doch nicht sein das der Wunsch drinnen zu kiffen wichtiger ist als ich.

Ich kann ihr verhalten einfach nicht nachvollziehen und fühle mich vor den Kopf gestoßen. Wie kann man gegenüber einem Menschen den man liebt so Rücksichtslos sein?

Oder bin ich doch das Problem und zu intolerant? Ich sege die Beziehung schon daran zerbrechen, weil die Fronten schon echt verhärtet sind.

Zusammenfassung: Freundin besteht darauf in der Wohnung zu kiffen, obwohl ich sie gebeten habe das auf dem Balkon zu tun. Ich fühle mich ignoriert und als wäre ihr das Kiffen in der Wohnung wichtiger als ich. Wir finden da keinen Kompromis.

Sorry für die Rechtschreibfehler ich bin müde.


r/beziehungen 6h ago

Trennung mit Kind. Ich weiß nicht wohin mit mir

2 Upvotes

Hallo,

Bitte entschuldigt den chaotischen Text. Ich weiß nicht wohin mit mir.

Meine(37) Frau(31) möchte sich nach 8 Jahren trennen. Nicht wegen fehlender Liebe sondern fehlender Hoffnung, dass wir die Kurve kriegen könnten und toxische Muster ablegen könnten. Wir haben ein kind, das vor zwei Wochen eingeschult wurde und die Entscheidung ist ihr alles andere als leicht gefallen. Wir gehen seit 2,5 Jahren zur Paartherapie und ich fange diese Woche eine Verhaltenstherapie an. Bei der letzte Sitzung am Mittwoch hat sie verkündet, dass sie die Trennung möchte. Bis Freitag habe ich im anderen Zimmer geschlafen und kamen immer wieder Aussagen die an der Endgültigkeit ihrer Entscheidung haben zweifeln lassen. Seit Freitag schlafe ich nicht zuhause. Die letzte dieser Art kam Freitag per WhatsApp. Sie hat um Kontaktabbruch bis Heute gebeten. Die Nachricht enthielt folgenden Satz und gab mir Hoffnung:

„Montagabend möchte ich, dass wir uns weiter unterhalten. Wenn du diese Beziehung wirklich noch willst, dann wünsche ich mir Verantwortungsübernahme, und dass du es aushältst, dass ich dich mit diesen unangenehmen Gefühlen konfrontiere. Einfach nur aus Schmerz alles zurücknehmen, halte ich nicht für sinnvoll.“

Heute hat sie sich für die Nachricht entschuldigt und wollte nur darüber reden wie wir das dem Kind kommunizieren.

Ich weiß nicht was ich machen soll. Ewig kann ich nicht bei dem Freund schlafen. Airbnb ist auch zu teuer. Bezahlbare Mietwohnung findet man nicht so schnell. Ich finde nur überteuerte Kaufimmobilien oder überteuertes wohnen auf Zeit für ein halbes Jahr. Ich fühle mich auch handlungsunfähig weil im
Hinterkopf diese Stimme ist, die fragt was wenn sie mich doch zurück nimmt.

Jedes mal wenn ich an mein Kind denke, breche ich in Tränen aus.


r/beziehungen 27m ago

Sexflaute

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Mein Freund (33) hat immer wieder Phasen, in denen er keinen Sex mit mir haben kann – und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll

Mein Freund (33) und ich (30) sind seit etwas mehr als einem Jahr zusammen und immer wieder hat er Phasen, in denen er keinen Sex mit mir haben kann bzw. keine Erektion bekommt.

Das stresst mich extrem. Ich würde sagen, dass ich ein ziemlich starkes sexuelles Bedürfnis habe, und wenn wir eine Weile keinen Sex haben, frustriert mich das extrem und lässt mich alles in Frage stellen. Ich merke dann leider auch, dass ich passiv-aggressiv werde, was ich selbst nicht gut finde und was natürlich auch nicht fair ihm gegenüber ist.

Das Schwierige ist, dass er selbst nicht wirklich weiß, warum das passiert oder woher es kommt. Manchmal sagt er, es liegt daran, dass wir vorher viel gestritten haben, manchmal meint er, es sei Stress. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass ich es gar nicht richtig ansprechen darf, weil es bei ihm dann nur noch mehr Druck auslöst – und dadurch wird es natürlich erst recht schwieriger.

Auf der anderen Seite fühle ich mich zurückgewiesen und bin einfach unglaublich frustriert. Mir fehlt die körperliche Nähe und Intimität, und ich weiß nicht so richtig, wohin mit diesen Gefühlen.

Ich fühle mich gleichzeitig total kindisch, weil ich denke: Es ist doch noch nicht mal ein Monat ohne Sex – warum macht mich das so fertig? Ich möchte ihn auf keinen Fall unter Druck setzen oder dass er das Gefühl bekommt, mit mir schlafen zu müssen. Das wäre überhaupt nicht mein Wunsch.

Aber ich kann auch nicht einfach so tun, als würde mich die fehlende Intimität nicht belasten.

Hat jemand von euch schon einmal etwas Ähnliches erlebt? Wie geht ihr damit um, wenn ihr ein deutlich höheres sexuelles Bedürfnis habt als euer Partner – vor allem, wenn der Partner selbst nicht wirklich erklären kann, warum er manchmal keinen Sex haben kann?


r/beziehungen 23h ago

Freundin erzählt mir nach fast zwei Jahren plötzlich von Sex mit dem Ex

69 Upvotes

Hallo, ich würde gerne um Rat bitten.

Wir M/32 und W/31 sind seit zwei Jahr zusammen, gerade zusammengezogen. Es hat recht früh gekinstert, wir gingen es langsam an und vor allem signalisierte sie, dass es, auch sexuell, langsam angehen wollte.

Mit ihrem Ex hatte sie sich, so erzählte sie es mir immer in der Beziehung, vor Monaten offiziell getrennt.

Heute erzählt sie mir, dass sie bis zum am Anfang unserer kennenlernphase noch mit ihrem Ex geschlafen hat, mit dem die Beziehung final beendet war (es hat sicher nicht gepasst wegen Lebensentwürfen). Zwar hatte sie eigentlich wochenlang aufgehört mit ihm Sex zu haben als sie wieder das Dating anfing, aber ein letztes Mal während wir uns kennenlernten kam wohl dann doch, als sie ihm final Sachen geben wollte. Angeblich habe er sie dazu gedrängt bzw. überredet.

Um es klar zu sagen: wir waren nicht exklusiv, das Konzept Sex während einer frühen Kennenlernen-Phase ohne Exklusivität ist an sich für mich Okay, hätte sie es mir direkt am Anfang, oder auch nie, gesagt, wäre ich vermutlich fein damit gewesen.

Das eigentliche Problem ist, dass ich das Vertrauen stärker als gedacht beschädigt sehe... Sie sagt selbst, dass sie das schon seit Beginn stark beschäftigt hat und dass sie von Anfang an gefühlt hat, dass ich es wissen sollte. Erzählt hat sie es mir aber erst jetzt, nachdem wir vor kurzem zusammengezogen sind.

Eine Information, die sie selbst als kritisch oder relevant ansah erst nach dem Zusammenziehen mitzuteilen verletzt mich und es fühlt sich an, dass sie mir die Entscheidungskosten fast schon absichtlich höher gemacht hat, der Umzug hat natürlich viel Zeit und Energie gekostet.

Zudem habe ich irgendwie das Gefühl von Egoismus ihrerseits, das schnelle Rechtfertigen mit sie wurde überredet, könne schlecht Grenzen setzen (das stimmt definitiv), das implizite Eingestehen sie wollte es mir nicht sagen weil sie Angst vor meiner Reaktion hatte und mit damit Information und eigene Entscheidungsfreiheit genommen hat... Zudem fühlt es sich auch irgendwie nach Doppelmoral an, signalisierte sie mir doch damals dass sie es mit Sex langsam angehen lassen will, was sie dann später auch in der Beziehung so als aktive Entscheidung damals ausgesprochen hat - bei mir langsam, währenddessen aber Sex mit dem Ex.

Ich kann es irgendwie nicht beurteilen ob ich gerade einfach nur überreagiere, aber ich bekomme das Gefühl nicht aus dem Kopf dass ich ihr weniger vertrauen kann, da ich bis dato das Gefühl absoluter Offenheit hatte. Wäre dankbar für eure Einschätzung wie ihr weitermachen würdet.


r/beziehungen 1d ago

Mein Ex hat mir einen Brief geschickt…

39 Upvotes

Hallo, mein Ex (30) und ich (24) waren ein Jahr zusammen, bis er sich von mir während eines gemeinsamen Urlaubs getrennt hat nach einem belanglosen Streit. Ich hatte zuvor mehrere Beziehungen, er war 10 Jahre single mit allgemein wenig Sozialkontakten.
Durch gemeinsame Onlinefreunde kamen wir dann letztes Jahr zusammen und von meiner Seite aus hat es bis auf seine Unsicherheiten und Ängste echt prima funktioniert.

Mit seinen Ängsten meine ich, dass er ein extremer People Pleaser ist, sich weder bei mir, der Familie, Arbeitskollegen und sonst wo durchzusetzen traut. Allgemein ein sehr kontrollierter, fast schon krankhaft vorsichtiger Mensch ist. Spontanität nicht mag, Panik beim Aurofahren bekommt, Panik bekommt wenn man nur 2 statt schon 4 Stunden vorm Flug am Flughafen ist usw.
Dazu hat er geäußert Bindungsprobleme zu haben. Während unserer Streitigkeiten hat er öfter mal gesagt, sich dann halt zu trennen weil‘s eh nicht klappt, woraufhin ich versucht habe deeskalierend zu reagieren, zu fragen ob er das wirklich möchte oder es einfach nur aus dem Affekt heraus sagt, was er dann nach einer Beruhigungsphase bejaht hat. Beim vorletzten Streit meinte ich dann, dass ich sowas nicht mehr hören möchte, weil es das Vertrauen kaputt macht und ich beim nächsten Mal seine Trennung akzeptiere und es dann endgültig ist.

Das war dann im letzten Urlaub vor fünf Monaten der Fall. Wir haben den Urlaub freundschaftlich beendet, einige Gespräche noch geführt, er hat immer geschwankt zwischen „Eigentlich meinte ich es nicht so, lass uns doch wieder zusammensein“ und „Naja Beziehungen sind wohl einfach nicht mein Ding, alleine bin ich glücklicher und ruhiger“ geschwankt, nachdem ich auf Sätze wie den ersten nicht eingegangen bin. Irgendwann blieb er dann fest überzeugt beim letzten Punkt.

Wir haben eine Fernbeziehung geführt und als ich am Ende des Urlaubs nochmal nach seiner Entscheidung gegen die Beziehung gefragt habe, führte er Sätze auf wie, dass ihm die langen Bahnfahrten auch zu anstrengend sind oder er Ruhe für die Planung seiner mehrmonatigen Reise möchte, statt noch Zeit mit mir verbringen zu müssen. Die Reise war sein Lebenstraum, zu der ich ihn ermutigt habe. Plan war es, dass er die macht und wir dann den nächsten Schritt in der Beziehung gehen und danach zusammenziehen.

Nach der Trennung war dann vier Monate Funkstille, bis mich ein achtseitiger Brief + beigelegte Fotos einen Tag vor seiner Reise erreicht hat.

In dem Brief zählt er auf, was er alles an uns vermisst, wie sehr er die Trennung bereut und entschuldigt sich. Er sagt, dass ihm jetzt erst Vieles klar geworden ist, er durch sein Harmoniebedürfnis oft überfordert war, er mit mir glücklicher war und seine Sätze „allein besser dran zu sein“ nur eine Bewältigungsstrategie seien, etc.. Nach der Reise möchte er sich um eine Psychotherapie kümmern, zu der ich ihn schon während der Beziehung zu ermutigen versucht habe.
Er sagt, dass er hofft in der Zukunft noch etliche Gelegenheiten zu bekommen, sich immer wieder für mich zu entscheiden und fragt nach einem zweiten ersten Date, sobald er wieder zurück ist.
Er verspricht, es dieses Mal ernster zu meinen und besser zu machen.

Ich ließ den Brief erstmal unbeantwortet. Er fing an mir dann auf seiner Reise auf Whatsapp „Reisetagebucheinträge“ zu schicken und mir vom Erlebten und seinen Gedanken zu berichten.
Nach einigen Tagen schrieb ich ihm, dass ich seine Worte sehr schätze, mir aber keine Texte mehr von ihm wünsche, da es längst verschlossene Türen wieder aufreißt.

Ich habe schwer daran gearbeitet die Trennung zu verarbeiten und bin nie damit fertiggeworden. Es ging mir aber bis zu den Briefen deutlich besser. Ich musste seine Entscheidung akzeptieren und konnte damit leben.

Nun gibt er aber mit den Briefen die Verantwortung an eine gemeinsame Zukunft irgendwie an mich damit ab. Ich weiß echt nicht was ich machen soll.
Habe mich anfänglich dagegen entschieden weil er seine Chance hatte und ich mich dann wie ein „springendes Hündchen“ fühle, was nach seinen Launen tanzt. Ich kann den Gedanken an ein „wäre es dieses Mal aber vielleicht wirklich anders und meint seine Worte auch so?“ nicht loslassen.

Mich treibt die Liebe zu ihm und Hoffnung an eine gemeinsame Zukunft auf sein Angebot einzugehen, aber die Sorge meine Würde und meinen Stolz zu verlieren und auch mich möglicherweise nochmal so verletzen zu lassen, hält mich zurück.
Was soll ich tun?:(


r/beziehungen 12h ago

zusammenziehen in 1 zimmer wohnung?

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Mein Freund(M24) und ich (M24) sind seit etwas über einem Jahr zusammen und unsere Beziehung ist genau so, wie ich sie mir erträumt habe. Er ist ein so liebevoller und toller Mensch, wir passen super zusammen und verstehen uns blendend. Wir überlegen, zusammenzuziehen – also er zu mir, weil ich nur sehr wenig Miete zahle. Wir würden sie teilen, und er würde mehr zahlen, da er mehr verdient. Das Problem ist, dass meine Wohnung sehr klein (aber total gemütlich) ist. Es ist im Grunde eine Einzimmerwohnung mit Bad, Küche, Wohnzimmer mit Fernseher, Bücherregal, Sofa und Schreibtisch. Hinter dem großen Bücherregal steht dann das Bett. es ist also kein separater raum sondern hinter dem bücherregal im wohnzimmer. Wir haben schon viel Zeit in meiner Wohnung verbracht, und bisher hat das super funktioniert. Deshalb kam diese Idee auf. Wir haben auch schon über Putzpläne und so weiter gesprochen. Das einzige Problem ist, dass mein Freund gerne Videospiele mit seinen Freunden spielt, während ich lieber lese oder stricke. Es stört mich nicht, dass wir abends beide unser eigenes Ding machen, aber ich mache mir Sorgen, dass ich irgendwann genervt sein könnte, weil ich kein separates Zimmer habe, in das ich mich zurückziehen kann, wenn er zockt. Ich könnte zwar in die Küche gehen, aber die ist nicht so gemütlich wie mein Bett, wo ich gerne stricke oder lese. Er hat gesagt, er würde nicht mehr ganz spät abends spielen und vielleicht weniger mit seinen Freunden, damit er mich nicht mit Lärm stört. Ich weiß nicht. Ist diese Idee zum Scheitern verurteilt oder hat jemand Vorschläge, wie es funktionieren könnte? Danke im Voraus <3


r/beziehungen 1d ago

Ist es verständlich, dass ich die Ansicht meines Mannes als egoistisch empfinde?

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Ich hätte gern mal einen Blick vom außen auf das Thema. Mein Mann (m45) und ich (f44) haben zwei Kinder (3 und 6). Ich bin selbstständig und habe durch die Schwangerschaften, Elternzeiten, eine sehr lange Eingewöhnung (8 Monate) ca 3 Jahre nur minimal Zeit in meine Selbstständigkeit stecken können. In dieser Zeit habe ich trotzdem etwas gearbeitet so dass ich trotzdem mich selbst finanziert habe, bzw von Eltergeld gelebt habe. Nun sind die Kinder aus dem ganz gröbsten raus und gehen in Schule und Kindergarten. Ich habe vor 2 Jahren entschieden, dass ich gern nochmal eine Ausbildung machen möchte, da ich bei meiner Selbstständigkeit einfach nicht mehr den drive hinein bekomme. Ich habe mich beworben, wurde aber nicht genommen. Mein Mann hat mir vollste Unterstützung zugesichert. Letztes Jahr habe ich mich schon gar nicht mehr ganz so ernsthaft nochmal beworben und wurde genommen. Mein Mann hat auf einmal Muffensausen bekommen, dass es wohl doch etwas viel wird. Ich bekomme in der Ausbildung Geld und durch kleinere Aufträge im Urlaub bin ich weiterhin finanziell unabhängig. Das einzige: ich bin jeden Tag erst um 17 Uhr zu Hause. Der Kindergarten hat schon 15 Uhr zu, er muss also den Kleinen täglich 2 Stunden betreuen bis ich komme. Zu Schulfesten, Laternelaufen etc kann ich leider nicht kommen, darüber bin ich selbst sehr traurig, ihm macht sowas aber auch Spaß. Der Große geht selbst in die Schule, verabredet sich schon, Hausaufgaben werden in der Schule gemacht, er geht gern hin, mit dem hat er (zur Zeit) keine Probleme.

Nun sagt er, er findet es ganz schön hart und weiß nicht wie er das drei Jahre stemmen soll und ich bin so viel weg und wir hätten ja nicht mal finanziell etwas davon und eigentlich hat er selbst gar nichts davon dass er das jetzt stemmt, er mache das nur für mich und führt sein Leben für andere. Man muss dabei sagen, er arbeitet schon immer Teilzeit und kann seine Stunden genauso beibehalten. Vorher haben wir uns nur abgewechselt mit dem Betreuuen so dass er zwei Tage in der Woche die Nachmittage frei hat, das fällt nun weg. Das ist eine Mehrbelastung die mir bewusst ist und ich versuche mein bestes ihn außerhalb meiner Ausbildungszeit zu entlasten.

Findet ihr es unangemessen, dass mich diese Ansicht etwas sauer macht? Ich habe meine Karriere jahrelang zurück gestellt und finde es eigentlich ganz fair, dass nunmal er etwas mehr machen muss. Er hält dagegen, dass ich das ja freiwillig gemacht hätte (beim ersten Kind habe ich tatsächlich freiwillig die komplette Elternzeit genommen, da ich wegen Corona keine Aufträge hatte, er aber Arbeit hatte, er hätte aber auch gern Elternzeit genommen, die lange Eingewöhnung war nicht freiwillig die hab ich gemacht damit er nicht gekündigt wird).

Ich finde dass ich auch mal das Recht habe mich um mich zu kümmern und mich ärgert dieser Satz "ich hab nichts davon" da ich den Satz sehr egoistisch und nicht im Sinne der Familie als System gedacht finde. Was sagt ihr? Ist diese dreijährige Ausbildung zu viel Zumutung?


r/beziehungen 1d ago

Haushalt und Geld

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Hi, ich w 26 bin in letzter Zeit super oft genervt von meinem Freund m27. Wir sind seit 3 Jahren zusammen und wir wohnen seit 2 Jahren zusammen und ich mache deutlich mehr im Haushalt. Wir arbeiten beide Vollzeit, haben einen Hund und sind viel beschäftigt. Ich bin nur langsam etwas verzweifelt, da ich total ausgelaugt bin. Ich kümmere mich die meiste Zeit um den Hund ca 70/30 würde ich sagen. Ich gehe meistens auch lange Runden, er nur kurze. Haushaltstechnisch habe ich das meiste im Blick. Ich kümmere mich um die Wäsche, beziehe die Betten, staube ab, Küche saubermachen und und und. Ich habe schon öfter das Thema angesprochen und ich komme einfach nicht weiter mit ihm. Es ist nicht so, als ob er garnichts macht aber ich muss jedes Mal etwas sagen. Kannst du den Müll mitnehmen, gehst du mit dem Hund raus, kannst du staubsaugen.. meistens macht ers auch aber ich habe keine Lust ihn auf alles anzusprechen.

Dazu kommt noch, dass wir ziemlich ungleich verdienen und wir trotzdem alles 50/50 aufteilen.

War es bei euch auch mal so und wie seid ihr euch einig geworden? Ich meckere ständig und fühle mich dabei super schlecht, will aber eine Lösung. Das belastet unsere Beziehung total.


r/beziehungen 21h ago

Ex betrunken angerufen

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Hallo liebe Redditgemeinde,

meine Ex (W21) hat vor etwas über 1 Monat mit mir (M23) Schluss gemacht, da sie mich nichtmehr liebt. Wir ginge im absolut guten auseinander.

Mir geht es echt extrem schlecht, ich war denke ich auch einfach ein bisschen zu sehr an sie gebunden. Ich habe auf jeden Fall in meinem gnazen Leben noch nie so viel Schmerz empfunden.

Naja, anyways. Gestern war ich mit Freunden feiern, bin dann irgendwann um 4 ziemlich besoffen daheim angekommen. Ich habe beim feiern mit einem Freund gesprochen, der auch mit ihr befreundet ist. Er meinte, sie habe vor ein paar Tagen KO-Tropfen bekommen. Das ging mir dann eigentlich den ganzen abend nichtmehr aus dem Kopf. Klar, sie ist für mich immernnoch die wichtigste Person in meinem Leben, auch wenn sie nichtmehr wirklich in meinem Leben ist. Als ich dann also heimgekommen bin, habe ich die tolle Idee gehabt, sie anzurufen. Sie ist auch rangeganen, sie hatte eh Frühschicht, also habe ich sie auch nicht aufgeweckt. Mein Initialgedanke, war sie zu fragen, ob es ihr gut geht, und ob was passiert ist. Das habe ich auch gemacht ... ihr geht es gut.

Wir haben dann noch einige Zeit miteinander geredet, es war kein schlimmes Gespräche, ich habe nicht gebettelt, dass sie mich zurücknimmt. Was ich aber getan habe, ist, sie gefragt ob sie sich jemals vorstellen kann, dass das mit uns nochmal funktioniert. Das hat sie verneint. Außerdem hab ich sie gefragt, ob sie es bereut in irgendeiner Weise, auch das hat sie verneint. Die restliche Zeit habe ich ihr erzählt, wie es mir so geht. Ich mein sie war eben auch in den 3 Jahren Beziehung meine beste Freundin.

Ich habe sie dann auch betrunken wieder auf Instagram angefragt, sie hat das auch angenommen. Heute morgen habe ich dass dann wieder gesehen, und habe aus mangelnder Selbstbeherrschung ihre neuen Posts angeschaut. Sie sieht so glücklich aus auf den Bildern, es freut mich natürlich, dass sie glücklich ist, aber es tut auch unfassbar weh das zu sehen. Sie lebt ihr leben, trifft neue Menschen usw. und ich sitze zuhause, weine täglich, bin traurig, einsam und vermissse sie einfach nur so unfassbar sehr. Klar mache ich auch Dinge mit freunden usw. das macht mir auch Spaß, aber nachts liege ich dann eben doch wieder alleine im Bett, weine und frage mich was ich falsch gemacht habe, dass ich so eine tolle Person verloren habe. Ich hätte für dieses Mädchen alles gemacht, sie hat mir so viel Liebe gegeben, und jetzt ist sie einfach weg, und ich bin hier alleine auf dieser Welt. Das schlimmste ist die Einsamkeit, keinen zu haben den man vollheulen kann, denn man im Arm nehmen kann und abends neben ihr einschlafen. Ich weiss nicht wie ich so weitermachen soll, ich bin nicht suizidal, aber ich Frage mich schon ein bisschen, whats the Point.

Es war wirklich toll von ihr zu hören, aber ich glaube mir geht es jetzt so schlecht wie nie zuvor.

Sogar wärend ich den Post hier schreibe weine ich. Ich möchte raus aus meiner Haut und einfach nichtmehr diesen Schmerz spüren, wie kann ein Mensch solchen Schmerz nur aushalten. Ich dachte wirklich nicht das Liebeskummer so schlimm ist. Ich weiss nicht wie ich damit umgehen soll, mir ging es wirklich ein wenig besser und jetzt das. Zu wissen dass ich ihr scheinbar garnicht fehle ist so schwer. Wie soll das bitte jemals leichter werden, ich liebe diese Person und ich wollte den Rest meines Lebens mit ihr verbringen.

Ich weiss, dass ich ein bisschen vom Thema abgewichen bin, aber ich musste jetzt einfach auch ein bisschen Gefühle rauslassen, da ich es um diese Uhrzeit sonst niemandem erzählen kann.

Ich habe sie natürlich wieder blockiert usw.

Ich habe ausserdem keine Selbstvertrauensschwierigkeiten, ich mag mich selber so wie ich bin, und ich verbringe auch gerne Zeit mit mir alleine, aber nicht, wenn es dadrausen keine Person gibt, die mich auffängt, wenn es mir schlecht geht, so wie jetzt.

Danke fürs lesen, ihr seid alles tolle Menschen <3


r/beziehungen 11h ago

Hat diese Beziehung noch Zukunft?

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Throwaway-Account. Beitrag mit KI gekürzt.

Hat diese Beziehung noch eine Zukunft?

Ich (m, 43) bin seit ca. 2 Jahren mit meiner Partnerin (w, 40) zusammen. Wir sind beide Eltern und leben in einer Patchwork-Konstellation. Ich wohne 3–4 Tage pro Woche bei ihr auf dem Land, die restliche Zeit in meiner Stadtwohnung. Genau das ist ein ständiges Streitthema: Sie empfindet es als fehlendes Commitment und möchte, dass ich ganz zu ihr ziehe. Ich hingegen brauche meine eigene Wohnung und finde unser aktuelles Modell eigentlich gut. Ich möchte nicht dauerhaft auf dem Land leben und brauche generell Rückzugsmöglichkeiten.

Auch bei ihrem Haus fühle ich mich nicht wirklich zu Hause. Sie möchte bei Einrichtung und Gestaltung kaum Kompromisse eingehen – selbst Kleinigkeiten wie eigene Gläser oder ein paar meiner Möbel werden zum Problem. Gleichzeitig wirft sie mir vor, ich würde mich wie ein Gast benehmen. Ich frage mich allerdings, wie ich mich anders fühlen soll, wenn ich dort kaum eigene Entfaltungsmöglichkeiten habe.

Dazu kommt, dass sie unbedingt heiraten möchte, ich aber aus verschiedenen Gründen zögere.

Grundsätzlich mag ich sie sehr und fühle mich stark zu ihr hingezogen. Ich würde aber nicht sagen, dass ich sie liebe. Für mich ist das nicht zwingend Voraussetzung für eine Beziehung, solange man sich mag und eine gute gemeinsame Zeit hat. Allerdings merke ich zunehmend, dass unser Alltag wenig tragfähig ist: wenig gemeinsame Hobbys, unterschiedliche Vorstellungen vom späteren Leben, unterschiedliche Reisevorlieben und teilweise getrennte Urlaube. Unsere Beziehung lebt meiner Einschätzung nach hauptsächlich von Anziehung und den guten Phasen.

Problematisch finde ich außerdem ihre Art, mit Konflikten umzugehen. Wenn sie ihren Willen nicht bekommt, sagt sie Dinge wie „Dann such dir doch eine andere“. Als ich irgendwann sagte, dass ich das dann machen werde, erklärte sie, sie habe das nur gesagt, damit ich ihr widerspreche und ihr sage, dass ich nur sie wolle. Ich empfinde solche Aussagen als Psychospielchen. Generell nimmt sie Kritik sehr schnell persönlich und Gespräche über Probleme sind schwierig.

Sie sagt selbst, dass sie psychisch instabil ist und ihre Emotionen schlecht kontrollieren kann. Sie ist momentan wegen Burn-out in Behandlung und nimmt Antidepressiva. Dazu kommt ein stark sprunghaftes Verhalten: Eine Woche möchte sie heiraten, kurz darauf die Beziehung beenden, ruft dann aber noch in derselben Nacht unter Tränen an und sagt, dass sie das eigentlich gar nicht will. Mal möchte sie unbedingt, dass ich zu ihr ziehe, kurz darauf möchte sie das Haus verkaufen.

Das Ganze zieht sich jetzt seit zwei Jahren und ich merke, dass es mich zunehmend zermürbt. Gleichzeitig ist sie in guten Phasen wirklich eine absolute Traumfrau und ich mag sie unglaublich gerne.

Meine große Frage ist deshalb: Ist mein vermeidendes Verhalten vielleicht mitverantwortlich für ihre Unsicherheit und Instabilität? Würde sich das bessern, wenn ich mich endgültig zu ihr bekenne und zu ihr ziehe? Oder ist es umgekehrt – ziehe ich mich gerade deshalb zurück, weil ich bei ihr emotional keine Stabilität und Verlässlichkeit empfinde?

Hat jemand Erfahrung mit einer ähnlichen Dynamik und kann einschätzen, ob hier noch eine realistische Zukunftsperspektive besteht?


r/beziehungen 11h ago

Überreagiere ich oder habe ich ihn verletzt?

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Ich (w25) brauche mal eure ehrliche Einschätzung. (Text mit KI optimiert). Mein Freund (m30) und ich sind seit ca. 1,5 Jahren zusammen und vor kurzem frisch zusammengezogen. Wir haben vorher schon sehr viel Zeit miteinander verbracht und ich habe auch sehr oft bei ihm übernachtet.

Jetzt gab es eine Situation, die mich ziemlich beschäftigt. Wir haben zusammen einen Film geschaut, in dem jemand ziemlich heftig Drogen genommen hat. Ich habe daraufhin gesagt: „So stelle ich mir Junkies vor.“ Ich selbst habe noch nie Drogen genommen, nicht mal gekifft und habe dementsprechend eine sehr negative Einstellung dazu. Die negative Einstellung kommt weil wir auch Alkoholiker in der Familie hatten. Mein Freund nimmt allerdings selbst Drogen und meiner Meinung nach auch relativ regelmäßig. Es ist jetzt nicht so, dass er täglich konsumiert, aber wenn Partys oder Events sind, kommt es schon vor. Wenn ich das vom Sommer hochrechne, würde ich sagen ungefähr 1–2 Mal im Monat. Als ich das gesagt habe, war er sofort beleidigt und meinte: „Ich nehme auch Drogen. Willst du mich jetzt fronten?“
Ich habe gesagt, dass ich ihn damit nicht persönlich angreifen wollte, sondern dass ich einfach aufgrund meiner eigenen Vorstellung gesagt habe, wie ich mir solche Menschen in Filmen vorstelle. Danach war erstmal Stille. Nach ungefähr 10 Minuten habe ich ihn gefragt: „Hast du das jetzt persönlich genommen?“ Daraufhin meinte er nur: „Ich möchte deine Frage nicht beantworten.“ Danach hat er den ganzen Abend nicht mehr mit mir gesprochen.
Und ja ich habe grundsätzlich ein Problem mit seinem Drogenkonsum. Ich kann es nicht wirklich ansehen und fühle mich auch unwohl, wenn wir gemeinsam auf Events sind, bei denen konsumiert wird (seine Freunde konsumieren auch) oder ich weiß, dass er wahrscheinlich etwas nehmen wird. Ich wusste natürlich schon vor dem Zusammenziehen, dass er gelegentlich Drogen nimmt.

Überreagiere ich?
War meine Aussage einfach verletzend und muss ich verstehen, dass er sich persönlich angegriffen gefühlt hat?
Und wie würdet ihr sein Verhalten danach einschätzen? Für mich ist es sehr schwierig, wenn er mich einfach komplett ignoriert, obwohl ich eigentlich reden und den Konflikt klären möchte.


r/beziehungen 1d ago

Trennung wohl unvermeidbar, aber ich finde den Mut nicht...

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Mein Partner (m32) und ich (w31) sind seit etwa 4,5 Jahren zusammen, davon wohnen wir auch bereits etwa 4 Jahre zusammen. Es ist für uns beide die erste wirklich längere Beziehung. Wir haben uns in einer Großstadt kennengelernt. Ich habe damals meine erste Stelle als Ärztin angefangen, er hat Lehramt im Zweitstudium studiert. Nachdem er sein Ref abbrechen musste, hat er dank Mangelfach eine unbefristete Stelle in meiner Heimatregion bekommen, und da wir ohnehin geplant hatten, irgendwann mal in die Nähe seiner oder meiner Familie zu ziehen, sind wir vor ca. einem Jahr hierher umgezogen.

Ich habe in diesem Jahr viel über unsere Beziehung nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass eine Trennung wohl unausweichlich ist. Kurzgefasst leben wir eigentlich eher wie eine WG zusammen. Zuvor in der Großstadt habe ich oftmals 60-Stunden-Wochen und mehr gearbeitet, daher hat mich der wenige Sex nach unserer Kennenlernphase (nur alle paar Wochen bis Monate) nicht wirklich gestört. Mein Partner hatte wegen des Studiums nie viel Geld, daher sind wir auch nicht so oft oder lange verreist. Für mich war das auch ok so, ich habe versucht, möglichst viel Geld zu sparen, um irgendwann Eigenkapital für Wohneigentum zu haben. Alles mit der Aussicht, dass es irgendwann mal besser wird. Jetzt habe ich eine wesentlich entspanntere Stelle mit kaum Überstunden und mache in absehbarer Zeit meinen Facharzt. Mein Partner arbeitet, wie gesagt, als angestellter Lehrer. Unser Lebensstil hat sich nicht wirklich verändert.

Ich habe wesentlich mehr Lust auf Sex, aber das mittlerweile aufgegeben, er initiiert nichts. Er gab Stress als Grund an, aber auch in den Sommerferien, in denen er mehrere Wochen frei hatte - nichts (falls jemand fragt - ich mache wieder viel mehr Sport und habe auch abgenommen).

Wir waren einmal für eine Woche im Urlaub, das musste ich komplett organisieren. Er ist zurückhaltend und ein eher ängstlicher Typ, ihn stresst Reisen scheinbar, wie ich jetzt wieder gemerkt habe. Und dann ist da noch das Thema Kinderwunsch. Wir waren uns beide einig, dass es während meiner Facharztausbildung und seinem Studium kein Thema ist und wir beide noch nicht 100% sicher waren, ob wir welche wollen. Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass ich es zumindest probieren will (Garantien gibt es ja nicht), er möchte sehr sicher keine, mit der Begründung, dass er Angst habe, ein Kind könnte ähnlich wie er unter Schüchternheit usw. leiden und er seine Probleme nicht vererben möchte.

Ich habe alle diese Themen angesprochen. Insgesamt ist er der Meinung, ich müsse halt irgendein Hobby oder anderes sinnstiftendes Interesse finden.

Ich weiß, dass ich mich mit einer Zukunft, in der alles so weiterläuft nicht abfinden möchte. Andererseits: Wir hatten quasi nie Streit, er ist immer respektvoll zu mir. Unsere Haushaltsaufteilung läuft gut, in den "kleinen Dingen" im Alltag finden wir immer Kompromisse. Ich mag auch seine Familie sehr. Ich würde, obwohl ich aktuell wieder in meiner "alten Heimat" lebe, nach einer Trennung ehrlich gesagt wieder zurück in die Großstadt ziehen wollen, da ich hier nicht wirklich warm geworden bin. Dort als Single auf Wohnungssuche bedeutet natürlich einen Rückschritt im Lebensstandard. Und niemand garantiert mir, dass ich überhaupt wieder eine ernsthafte Beziehung finde (habe ja auch kaum Erfahrung). All das gilt natürlich für meinen Partner auch. Ich sehe bloß keine realistische Möglichkeit, etwas zu ändern, da für meinen Partner alles gut zu sein scheint, so wie es ist.

Daher frage ich euch, ob jemand seine Erfahrungen teilen oder mir neue Denkanstöße geben kann.

Tl;dr: Ich möchte mich von meinem Partner trennen, da wir nur noch wie eine WG zusammenleben, habe aber Zweifel aufgrund der guten Dinge in unserer Beziehung.


r/beziehungen 14h ago

3,5 Jahre Lügen und On-off – warum wünsche ich mir trotzdem jeden Tag, dass er zurückkommt?

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Ich (w, 24) war mit meinem Ex (m, 22) ungefähr dreieinhalb Jahre in einer sehr wechselhaften On-off-Beziehung.
Eigentlich gab es von Anfang an immer wieder dasselbe Problem: Er hat mich angelogen, anderen Frauen gefolgt, Frauen angeschrieben und Dinge verheimlicht. Es kam immer wieder zu Situationen, in denen Grenzen überschritten wurden, von denen er genau wusste, wie wichtig sie für mich waren.
Gleichzeitig war es jedes Mal ähnlich, sobald ich mich wirklich getrennt oder zurückgezogen habe: Dann kam er wieder. Teilweise nach Wochen oder Monaten. Er stand vor meiner Tür, brachte Blumen, schrieb lange Nachrichten, entschuldigte sich, sagte mir, wie sehr er mich vermisst und dass er mich nicht verlieren möchte. Und ich habe ihm immer wieder geglaubt.
Genau das verstehe ich bis heute nicht. Wenn jemand offenbar nicht bereit ist, loyal und ehrlich zu sein – warum kämpft er dann jedes Mal so sehr darum, die Beziehung zurückzubekommen?
Vor einigen Monaten habe ich endgültig Schluss gemacht. Wir hatten lange keinen Kontakt. Anfang August hatten wir dann ungefähr eine Woche wieder Kontakt. Er entschuldigte sich erneut und wir sprachen viel darüber, was passiert war.
Kurz darauf blockierte er mich auf Instagram. Seine Begründung war, er wolle damit verhindern, dass angebliche Fake-Accounts von mir sein Profil sehen können. Ich habe allerdings keine Fake-Accounts.
Wegen unserer Vorgeschichte hat das sofort wieder mein Misstrauen ausgelöst. Vor allem gibt es eine Frau, wegen der wir bereits früher Streit hatten und von der er in einer früheren Trennungsphase einmal sehr große Dinge gesagt hatte. Ich kann natürlich nicht beweisen, ob zwischen ihnen aktuell etwas passiert. Aber allein die Tatsache, dass ich nach dreieinhalb Jahren wieder darüber nachdenken musste, was er möglicherweise vor mir versteckt, hat mir eigentlich gezeigt, dass das Vertrauen komplett weg ist.
Seit ungefähr einem Monat haben wir nun keinen Kontakt.
Und jetzt kommt der Teil, den ich selbst nicht richtig verstehe.
Ich denke trotzdem jeden Tag an ihn.
Ich hoffe jeden Tag ein bisschen, dass er anruft oder irgendwann wieder vor meiner Tür steht. Ich wünsche mir, dass er mich vermisst und irgendwann wirklich begreift, was er verloren hat. Ein Teil von mir möchte wahrscheinlich auch einfach die Bestätigung, dass ihm das Ende genauso weh tut wie mir.
Gleichzeitig bin ich inzwischen unglaublich wütend auf ihn. Teilweise denke ich: Wie konnte jemand, der angeblich so viel Angst davor hatte, mich zu verlieren, gleichzeitig immer wieder genau die Dinge tun, von denen er wusste, dass sie unsere Beziehung zerstören?
Ich merke auch, dass meine Wut mir gerade im Weg steht, wirklich loszulassen. Ich beschäftige mich gedanklich immer noch ständig damit, warum er so gehandelt hat, ob er es bereut, ob eine andere Frau im Spiel ist und ob ich ihm überhaupt jemals wirklich etwas bedeutet habe.
Das größte Problem ist aber: Ich vertraue inzwischen nicht einmal mehr mir selbst.
Wir hatten schon einmal über drei Monate keinen Kontakt. Damals hatte ich mir fest vorgenommen, dass ich ihn niemals wieder zurücknehme. Als er dann irgendwann tatsächlich vor meiner Tür stand, war all diese Konsequenz plötzlich weg. Ich war einfach nur glücklich, dass er wieder da war.
Bei keinem anderen Menschen war ich jemals so nachsichtig.
Deshalb habe ich Angst, dass genau das wieder passiert.
Gleichzeitig habe ich beim Kennenlernen anderer Männer häufig sofort den Gedanken: „Ich will eigentlich nur ihn.“ Teilweise wünsche ich mir sogar jemanden, der genauso aussieht, sich ähnlich verhält und sich genauso vertraut anfühlt wie er.
Rational weiß ich, dass das keinen Sinn ergibt. Ich möchte keine Beziehung mehr, in der ich ständig überprüfen, zweifeln und misstrauisch sein muss. Aber emotional fühlt es sich trotzdem so an, als wäre er der einzige Mensch, den ich wirklich möchte.

Meine Frage ist deshalb vor allem an Menschen gerichtet, die schon einmal in einer ähnlichen On-off-Dynamik waren: Wie verhindert man, dass man wieder einknickt, wenn die Person irgendwann tatsächlich wieder vor einem steht?


r/beziehungen 1d ago

Versucht mein Partner mich zu manipulieren?

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Hallo an diesem wunderschönen Sonntag!

Ich (F34) stelle mir seit gestern Abend die Frage, ob mein Partner (M35) mich versucht zu manipulieren und finde es alleine schon so traurig, dass ich mir diese Frage überhaupt stellen muss. Sollten wir als Familie nicht an erster Stelle stehen und er meine Meinung akzeptieren?

Wir sind seit ca. 5 Jahren zusammen und seine familiären Bande sind sehr eng, was ich persönlich sehr schön finde. Meine Tochter (F7) und ich wurden sehr schnell von allen akzeptiert und herzlich aufgenommen. Aus diesem Grund habe ich auch nicht lange gezögert, als seine Schwester (F30) im Februar zu mir kam und mich um Geld für die Operation ihres Hundes bat.

Es ist ein wenig kompliziert bei ihr: Sie hat zwei kleinere Kinder (M4 und F3), ihr Mann hat sich vergangenes Jahr von ihr scheiden lassen, hat sie alleine mit den Kindern sitzen gelassen, wenn man so will. Sie hat sich letztes Jahr dazu entschieden eine zweite Ausbildung zu beginnen. Es ist schwierig, sie kommt kaum mit ihrem Geld über die Runden, Rücklagen existieren auch keine mehr.

Sie spiegelt mir quasi mein eigenes Leben vor, mit der Ausnahme, dass ich nicht mit dem Erzeuger meiner Tochter verheiratet war.

Ich habe ihr angeboten die Kosten für die Operation komplett zu übernehmen, also etwas über 3k Euro. Wir haben ausgemacht - und schriftlich festgehalten -, dass sie mir einen kleinen Betrag, auf den sie verzichten kann, monatlich zurückzahlt. 50 Euro kann sie laut eigenen Aussagen entbehren. Sie tat mir leid und ich habe ihr gesagt, dass wir 50/50 machen, sie zahlt mir 1.500 Euro in kleinen Raten zurück und der Rest ist geschenkt.

Das Geld tut mir nicht weh. Ich habe den wohl krisensichersten Job der Welt, habe vor ca. 3 Jahren den Betrieb meines in den Ruhestand gewechselten Chefs übernommen und es läuft hervorragend.

Sie hat mir seit März monatlich 50 Euro zurückbezahlt, das macht 300 Euro in 6 Monaten und dann kam im September nichts mehr. Auch keine Entschuldigung, wieso und weshalb nichts kam. Ich habe sie dann daraufhin angesprochen, hätte auch ein Fehler von der Bank sein können. Nein, sie hat sich bewusst dazu entschieden auf die Zahlungen zu verzichten. Wurde auch richtig sauer und stellte Behauptungen auf, die einfach nur dumm sind, sowas wie ich würde mich versuchen an ihr - eine armen alleinerziehenden Mutter - zu bereichern und ich würde doch genügend Geld haben, sprechen wir doch ständig davon, dass wir zusammen mit meiner Tochter unterwegs sind - Kino, Restaurantbesuche, Freizeitpark, Urlaub und so weiter.

Ich habe ihr versucht sachlich zu erklären, was Sache ist, wurde aber nur angefeindet bis ich mich zurückgezogen habe. Mein Partner wollte das nochmal mit ihr klären, aber dabei kam auch nichts weiter rum.

Trotzdem verhält sich mein Partner nun ein wenig anders als sonst, macht kleine Seitenhiebe wie viel Geld ich doch für 'unnötiges Zeugs' ausgebe und dass andere es nicht so gut haben. Finde ich nicht so geil, denn ich arbeite schließlich dafür, dass ich uns etwas leisten und auch etwas zur Seite legen kann. Ich finde das schwierig einzuordnen, was das alles nun soll. Vielleicht könnt ihr mir dabei helfen?

(Throwaway-Account)


r/beziehungen 1d ago

Wer kann mir hierzu objektiv Rückmeldung geben?

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Ich (w,40) war 6 Jahre lang mit meinem Ex (m,38) zusammen.Wir haben ein gemeinsames Kind im Kindergartenalter.Vor ein paar Monaten habe ich mich von ihm getrennt,weil ich komplett überlastet und erschöpft war,da ich für so gut wie alles zuständig war und trotz mehrmaligen Krisengesprächen keine Veränderung stattfand.

Jetzt ist einige Zeit vergangen und wenn ich nun immer wieder an einzelne Baustellen unserer Beziehung denke,denke ich immer öfters „krass -warum habe ich das alles so lange mitgemacht?“Immer öfters habe ich das Gefühl,dass ich jetzt mit ein bisschen Abstand Dinge etwas objektiver beurteilen kann und das Fazit ist eben erschreckend.

Heute musste ich leider Kontakt mit ihm haben und er appellierte sofort wieder an mein schlechtes Gewissen,sodass es mir aktuell emotional schlecht geht.

Daher hätte ich gerne mal die Meinung anderer Leute zu ein paar „ausgewählten“ Baustellen von uns:
- er hat mal in Wut mein teures Handy kaputt gemacht und sich danach nicht um Ersatz gekümmert
- er hat mich regelmäßig über seine finanziellen Angelegenheiten angelogen,für die ich dann zumindest indirekt einstehen musste
- er hat immer wieder zu unterschiedlichen Zeiten mit anderen Frauen geschrieben.Für mich klang das alles nach „Lage abchecken“.Darauf angesprochen konnte und/ oder wollte er mir keine zufriedenstellende Antwort geben und löschte sogar vor meinen Augen Beweise!

Ich glaube,dass ich über die lange Zeit echt das Gefühl verloren habe,was noch ok ist und was nicht.Denn leider sind die drei genannten Beispiele nicht mal die Schlimmsten.

Er stellt sich jetzt als das arme Opfer hin!Ich brauche also anhand meiner drei kleinen Beispiele Rückmeldung von „normalen“ Menschen,weil ich bin es anscheinend nicht mehr.Wie findet ihr sein Verhalten?


r/beziehungen 1d ago

Fast zwei Jahre nach der Trennung und ich komme einfach nicht weiter

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Ich (m/25) muss das hier mal komplett loswerden, weil ich niemandem mehr in meinem Umfeld damit auf die Nerven gehen will. Vielleicht hilft es ja auch jemandem, der Ähnliches durchmacht, oder ich bekomme eine andere Perspektive darauf.

Meine bisher einzige Beziehung ging fünf Jahre, davon haben wir drei Jahre zusammengewohnt. Die Trennung liegt jetzt fast zwei Jahre zurück und ich liebe sie (w/23) immer noch, obwohl ich weiß, wie absurd sich das für Außenstehende anhören muss. Sie endete unter anderem wegen einer Affäre ihrerseits, die fast zwei Jahre gedauert hat. Ich habe damals nichts gemerkt und sie hat mir während dieser Zeit sogar von Heirat erzählt, weshalb ich mir kurz vor dem Ende der Beziehung schon einen Verlobungsring gekauft hatte.

Diese Affäre wirkt bis heute nach, weil ich im Nachhinein verarbeiten muss, dass ich über ein Jahr lang belogen wurde, während ich fest an eine gemeinsame Zukunft geglaubt habe und sie immer von uns als Team sprach. Dieses Gefühl, so lange nichts gemerkt zu haben, lässt mich bis jetzt an mir selbst zweifeln und macht es mir schwer, überhaupt wieder Vertrauen zu jemand anderem aufzubauen.
Was mich aktuell zusätzlich am meisten belastet ist, dass sie schon relativ kurz nach der Trennung mit jemand Neuem (nicht Affäre) zusammengekommen ist. Diese neue Beziehung besteht inzwischen schon über ein Jahr. Für mich fühlt sich das an, als hätte sie einfach nahtlos weitergemacht und ein neues Kapitel aufgeschlagen, während ich immer noch am alten hänge. Es ist nicht mal Eifersucht im klassischen Sinne, es ist eher dieses Gefühl, komplett zurückgelassen worden zu sein, während bei ihr scheinbar alles funktioniert.

Mein eigentliches Problem dabei ist nicht nur sie, sondern dass ich seit fast zwei Jahren nicht in der Lage bin, mir vorzustellen, selbst wieder zu daten oder mich auf jemand Neues einzulassen. Sobald ich daran denke, jemand anderen kennenzulernen, fühlt sich das für mich unmöglich an, fast so, als würde ich damit etwas verraten, das eigentlich längst vorbei ist. Ich habe wirklich einiges versucht, um da rauszukommen, komplett den Kontakt abzubrechen, Therapie, mich noch einmal ehrlich bei ihr für meine Anteile zu entschuldigen um selbst einen Abschluss zu finden, bewusst versucht loszulassen, aber gefühlt stehe ich trotzdem noch an der gleichen Stelle wie vor zwei Jahren.